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Die Rechtsproblematik multipler Regulierungsstrukturen in der Doping-Bekämpfung

Zur Notwendigkeit und Möglichkeit einer globalen öffentlich-rechtlichen Kontrolle sozialmächtiger Sportverbände

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Henning Hildebrandt

Die Problematik multipler Regulierungsstrukturen tritt immer dort zutage, wo staatliche Regelungskompetenzen und zwischenstaatliche oder privatrechtliche Regelungen koexistieren und in Konflikt geraten. Besondere Brisanz erfährt dieses Konfliktpotenzial aufgrund der Internationalisierung der Verbandsstrukturen im professionellen Sport. Der Autor befasst sich mit jenen Regulierungsstrukturen im Sportverbandswesen, die über die einfachen Regeln zu Sieg oder Niederlage, Abseits oder Foulspiel hinausgehen und den einzelnen Sportler in seiner Berufsausübung möglicherweise ein Leben lang treffen können. Nachdem zunächst die Notwendigkeit einer öffentlich-rechtlichen Kontrolle von Sportverbänden erörtert wird, stellt sich die Frage nach den Möglichkeiten einer solchen. Denn dort, wo staatliches Recht an territorialen Grenzen endet, beginnt erst die Internationalität des Sports. Bedarf es dann nicht auch einer wirksamen internationalen Aufsicht über die hierarchische Struktur des Sports? Mit diesem Thema beschäftigt sich die Arbeit in rechtswissenschaftlicher Hinsicht und wagt einen Blick auf eine Staatengemeinschaft, die zum Schutze des Sports subsidiär und zum Schutze des einzelnen Sportlers verantwortungsbewusst und konsequent handeln könnte.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde von der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine- Universität Düsseldorf im März 2011 als Dissertation angenommen und von Herrn Professor Dr. Ralf Alexander Lorz (Erstgutachter) sowie Herrn Professor Dr. Johannes Dietlein (Zweitgutachter) jeweils mit der Note „magna cum laude“ bewertet. Die mündliche Prüfung zum Abschluss des Promotionsverfahrens fand am 21.12.2012. Den zahlreichen Personen, die mich während der Promotionszeit begleitet und mir Rückhalt gegeben haben, möchte ich an dieser Stelle ganz herzlich dan- ken. Mein besonderer Dank gilt zunächst meinem Doktorvater, Herrn Professor Dr. Ralf Alexander Lorz, für seine hervorragende Unterstützung und sein Enga- gement bei der Betreuung dieser Arbeit. Durch seine konstruktiven Anmerkun- gen und Hinweise sowie nicht zuletzt seine umfangreiche Korrekturhilfe hat er entscheidend zum Gelingen meiner Arbeit beigetragen. Ebenfalls herzlich be- danken möchte ich mich bei Herrn Professor Dr. Johannes Dietlein für die freundliche Übernahme des Zweitgutachtens sowie bei Herrn Professor Dr. Dirk Looschelders und Herrn Professor PD Dr. Dr. Markus Thiel für ihr Mitwirken in der Prüfungskommission im Dezember 2012. Ein herzlicher Dank gebührt wei- terhin meinen Freunden, durch die ich meine Promotionszeit in schöner Erinne- rung behalten werde. Durch Euch wurde so mancher Tag gerettet. Einen besonderen Dank möchte ich meinem Bruder Holger nach Südfrank- reich zusprechen, der mich stets in meinen Zielen bestärkt und immer fest an mich geglaubt hat. Mein größter Dank gilt an dieser Stelle meinen Eltern, Moni- ka...

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