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Das Verblassen eines Makels

Das Nichtehelichenrecht der DDR als Teil der gesamtdeutschen Entwicklung

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Bernhard Klose

Die bloße Tatsache der nichtehelichen Geburt erwies sich über Jahrhunderte als ein rechtlicher und praktischer Nachteil für die Mutter und ihr Kind. Durch die zum 1. Januar 1900 Gesetz gewordenen Regelungen des BGB wurde die Situation der nichtehelichen Kinder kaum verbessert. Dabei blieb es im Wesentlichen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Danach begann in den unterschiedlichen Gesellschaftssystemen in beiden Teilen Deutschlands, mit verschiedenen Zielsetzungen und Geschwindigkeiten, ein ernsthaftes und letztendlich erst nach der Wiedervereinigung erfolgreiches Ringen um die rechtliche Gleichstellung der nichtehelichen Kinder. Diesen von einer einheitlichen Rechtslage ausgehenden und dann in den beiden gegensätzlichen Gesellschaftssystemen getrennt verlaufenden Weg zur rechtlichen und tatsächlichen Gleichstellung der nichtehelichen Kinder, der letztlich erst nach der Wiedervereinigung abgeschlossen werden konnte, nachzuzeichnen, ist Ziel dieser Arbeit.

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Das Verblassen eines Makels Band 443 Herausgegeben von den Prof. Dres. G. Baranowski, H.-J. Becker, W. Brauneder, P. Caroni, A. Cordes, F. Dorn, J. Eckert †, C. Hattenhauer, H. Hattenhauer, R. Hoke, D. Klippel, G. Köbler, G. Landwehr, G. Lingelbach, M. Lipp, R. Meyer-Pritzl, K. Muscheler, H. Nehlsen, P. Oestmann, G. Otte, T. Repgen, S. Saar, K. O. Scherner, M. Schmoeckel, J. Schröder, R. Schröder, W. Schubert, D. Schwab, T. Simon, E. Wadle, J. Weitzel Rechtshistorische Reihe Bernhard Klose Das Verblassen eines Makels Das Nichtehelichenrecht der DDR als Teil der gesamtdeutschen Entwicklung Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Zugl.: Jena, Univ., Diss., 2012 Die vorliegende Arbeit wurde von Prof. Dr. Gerhard Lingelbach zur Aufnahme in die Reihe empfohlen. Umschlagabbildung: Justitia. Allegorie der Gerechtigkeit. Druck aus dem 17. Jahrhundert. 27 ISSN 0344-290X ISBN 978-3-631-62906-2 © Peter Lang GmbH Internationaler Verlag der Wissenschaften Frankfurt am Main 2013 Alle Rechte vorbehalten. Peter Lang Edition ist ein Imprint der Peter Lang GmbH. Peter Lang – Frankfurt am Main · Bern · Bruxelles · New York · Oxford · Warszawa · Wien Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. www.peterlang.de

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