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Dimensionen des Logischen

Eine hermeneutische Untersuchung

Friedrich Hogemann

Mit Georg Misch versucht diese Abhandlung, dem Wort seine ursprüngliche Bedeutungsfülle zurückzugeben. Mischs Konzeption einer Logik des Lebens begreift das Wort als das mächtige Wort. Die Frage nach dem Leben treibt die Fragestellung der Abhandlung über die anthropologische Konzeption Mischs hinaus zur phänomenologischen Ontologie Martin Heideggers und der Frage Josef Königs nach «Sein und Denken». Die Frage Heideggers nach dem Sein bedarf einer Tieferlegung auf ihre sprachlichen Grundlagen. «Sein» erweist sich als das ursprünglich Wahre; in seiner verbalen Form ist es das verbum demonstrativum. Diese Form ist allein den indoeuropäischen Sprachen eigen. So ist eine Grundlage gewonnen, von der aus die Frage nach der Überlieferung und den höherstufigen Gebilden erneut gestellt werden kann.

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Inhaltsverzeichnis

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Erster Teil. Einführung in die hermeneutische Logik Georg Mischs ........... 15 Erster Abschnitt. Die hermeneutische Logik in Mischs Vorlesung „Der Aufbau derLogik auf dem Boden der Philosophie des Lebens“ ....................................................... 17 Erstes Kapitel. Die Erweiterung des Konzepts der traditionellen Logik „von innen her“ ......................................................................... 17 Einleitung ............................................................................................................. 17 § 1. Der Zusammenhang von logischer Form und Wesenserkenntnis bei Aristoteles und seine Preisgabe in der Folgezeit ........................................ 18 § 2. Traditionelle Logik und Logistik ................................................................ 19 § 3. Die Bedeutung Goethes für die hermeneutische Logik Mischs ................. 20 § 4. Der Widerspruch John Stuart Mills gegen die herrschende Logik ............ 23 § 5. Die Aufgabe einer Zergliederung des Logismus ........................................ 24 Zweites Kapitel. Die Frage nach dem systematischen Ort des Logischen .... 25 Einleitung ............................................................................................................. 25 § 1. Sprache als Spielraum von ,richtig‘, ,wahr‘, ,gut‘ und ,böse‘ ...................... 27 § 2. Diltheys Stellung zum Christentum nach Georg Misch ............................. 28 § 3. Das Wort als Tat .......................................................................................... 30 § 4. Kritik an der platonisierenden Auffassung der Sprache ............................. 30 § 5. Die ursprüngliche Bedeutung von ,Begriff‘ ............................................... 32 § 6. Der ursprünglich-schöpferische Akt des Namengebens ............................ 34 § 7. Die Leiblichkeit des Wortes ........................................................................ 35 § 8. Die Bedeutung der Sprachphilosophie Wilhelm von Humboldts für die hermeneutische Logik Mischs .................................................................... 37 Drittes Kapitel. Die Unmöglichkeit einer gebietsmäßigen Abgrenzung des Logischen und das Problem seiner Universalität ................. 38 Einleitung ............................................................................................................. 38 § 1. Formale Logik und Dialektik ...................................................................... 40 § 2. Darstellung und Kritik von Mischs Konzept der Logik-Ontologie ............ 41 § 3. Die Bedeutung Kants für die hermeneutische Logik Mischs .................... 44 § 4. Fortsetzung. Die Lebensphilosophie Diltheys als Umkehrung der Kantischen Transzendentalphilosophie zur Anthropologie in der Darstellung Mischs ...................................................................................... 46 8...

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