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Entdeckungen und Utopien

Die Vielfalt der portugiesischsprachigen Länder- Akten des 9. Deutschen Lusitanistentags

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Edited By Kathrin Sartingen and Verena Bauer

Entdeckungen und Utopien. Die Vielfalt der portugiesischsprachigen Länder war das Motto des IX. Lusitanistentages des Deutschen Lusitanistenverbands, der 2011 in Wien stattfand. Die Beiträge dieses Bandes zeichnen ein umfassendes Bild der aktuellen Lusitanistik, von der Literatur- und Sprachwissenschaft über die Translationswissenschaft bis zur Medienwissenschaft und der Didaktik, die nach zehn Jahren wieder mit einer Sektion vertreten war. Im Fokus standen dabei unter anderem die Utopien im Werk des Nobelpreisträgers José Saramago, Reiseberichte und Berichte über Entdeckungsfahrten in portugiesischer und lateinischer Sprache vom 16. bis ins 21. Jahrhundert, die terras em transe des portugiesischsprachigen Films, linguistische Spuren des Portugiesischen in Raum und Zeit und die sprachliche Entdeckung der lusophonen Kulturen.

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Der IX. Deutsche Lusitanistentag – Abschlussbericht

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Univ.-Prof. Dr. Kathrin Sartingen, Präsidentin der Tagung “Eu gosto de sentir a minha língua roçar A língua de Luís de Camões [...].” Das Vergnügen, das Caetano Veloso in seinem Lied Língua besingt, scheinen viele von uns zu teilen. Und so sind wir schon ein wenig stolz darauf, dass die Gemeinschaft der Forschenden im Bereich der Lusitanistik in Wien eine Schallmauer durchbrochen hat: Über 200 Vorträge in 13 gut besuchten Sektio- nen boten ein Panorama der heutigen Lusitanistik, wie es vielfältiger noch nie im deutschsprachigen Raum präsentiert wurde. Die ausgewogene Fachbreite wurde zu einem Spezifikum dieses IX. Lusitanistentages: Neben den beiden ro- manistischen „Säulenheiligen“ der Literatur- und Sprachwissenschaft traten vor allem die Translationswissenschaft mit gleich zwei Sektionen, die Medienwis- senschaft und die Didaktik, die nach zehn Jahren wieder mit einer Sektion ver- treten war, besonders hervor. Die wissenschaftlichen Expditionen in die Welt der Lusophonie führten so von den Utopien im Werk des Nobelpreisträgers José Saramago zu Reiseberich- ten in die portugiesischsprachige Welt des 19. Jahrhunderts, von Berichten über Entdeckungsfahrten in portugiesischer und lateinischer Sprache vom 16. bis ins 21. Jahrhundert zur Hinterfragung von Repräsentation und Konstruktion des Re- alen an sich. Weitere Wege wurden in die Möglichkeit der Kindheit als utopi- schen Raum in der Literatur und den terceiro espaço der zeitgenössischen Lyrik beschritten. Auch keine weißen Flecken auf der Landkarte sind nunmehr die terras em transe des portugiesischsprachigen Films. Im Feld der...

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