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Kunst als Marke europäischer Identität

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Edited By Michael Fischer

Wenn von Europa die Rede ist, kommt die Kunst und das kulturelle Erbe ins Spiel. Beide gelten als integratives Instrument neben den treibenden Motoren Politik und Wirtschaft. Im Hofmannsthalschen Sinne ist die Kunst ein Lebensmittel, das die Menschen für ein sinnerfülltes Dasein benötigen. Die dringenden existentiellen Fragen haben sich von Philosophie und Religion in Richtung Kunst verlagert. Sie ist das große Experimentierfeld für mögliche Antworten. Der Band enthält neben prinzipiellen Überlegungen zur Kunst ein breites Spektrum von Fallstudien, die alle im Zusammenhang mit der Kunst als Marke europäischer Identität stehen. Etliche Beiträge verbindet die These, dass gerade die Bühnenkünste ein Medium des europäischen Aufklärungsprozesses sind.

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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort .......................................................................................................... 5 Prinzipielle Überlegungen Michael Fischer Mythenrezeption als europäische Selbstaufklärung: Drei Beispiele ............ 11 Dieter Borchmeyer Die Oper: Le jeu de l’amour et de la mort .................................................... 45 Ingrid Hentschel Laboratorien der Gegenwart – Wieviel Theater braucht Europa? ............... 57 Bazon Brock Festspiele als Agenturen für Weltzivilisierung ............................................. 77 Volker Gerhardt Vom Zauber der Entzauberung ..................................................................... 85 Hiroyuki Numata Ein Blick auf Europa ..................................................................................... 101 Kurt Seelmann Kulturalität und Toleranz .............................................................................. 113 Clemens Hellsberg Verzauberung und Risiko im Orchestergraben ............................................. 123 Fallstudien Aleida Assmann Liebe und Tod in Shakespeares Tragödien ................................................... 131 Francisco Ferrero Campos Aportaciones de la literatura española del sigo XVII a la cultura europea 151 Jan Assmann Schikaneder, Mozart und „Die Zauberflöte“ ................................................ 169 8André Tubeuf Einsamkeit und Sangbarkeit der Seele. Funktion des Monologs bei Verdis (und Schillers) „Don Carlos“ ..................................................... 185 Antonia Eder „Carmen“. Mérimées novellistische Widergängerin zieht in den Geschlechterkampf der Oper Bizets .............................................................. 193 Christina Perisutti … wenn Spaniens Blüten blühen. Flamenco in der Spannung zwischen Entgrenzung und Disziplin ............................................................................ 213 Ingrid Hentschel Ariadne auf Naxos ......................................................................................... 221 Ortrud Gutjahr Subkultur am Übergang zur europäischen Moderne. Bohème- Konzeptionen bei Murger, Puccini und Kaurismäki ..................................... 241 Gerhard Katschnig Kunst als Widerstand – Lorcas Andalusien.................................................... 259 Peter Ruzicka „Wundersame Visionen wurden mir da“. Franz Schreker, der Komponist der „Gezeichneten“ ...................................................................................... 269 Autorinnen- und Autorenverzeichnis ............................................................ 277

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