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Kinderwörterbücher

Lexikografische und glottodidaktische Eigenschaften am Beispiel deutsch-polnischer und polnisch-deutscher Wörterbücher

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Magdalena Lisiecka-Czop

Die Autorin beschäftigt sich in ihrer lexikografischen Untersuchung mit Geschichte und Gegenwart bebilderter Kinderwörterbücher. Im Schwerpunkt ihrer Studie stellt sie zeitgenössische deutsch-polnische und polnisch-deutsche Wörterbücher für Kinder vor und analysiert diese auf ihre fremdsprachendidaktische Relevanz. Die Arbeit will auf die folgenden Fragen die Antwort geben: Wie werden zwei- und mehrsprachige Kinderwörterbücher textlich und bildnerisch gestaltet? Wodurch unterscheiden sie sich von Wörterbüchern für andere Altersgruppen und welche Bedeutung haben Kinderwörterbücher für den frühen Fremdsprachenunterricht?

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1. Terminologische Entscheidungen und die Ausgangslage der Untersuchung

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1.1 Lexikografische Grundbegriffe Zur Analyse und Beschreibung der Kinderwörterbücher bediene ich mich in die- ser Abhandlung einiger metalexikografischer Grundbegriffe, die im Folgenden kurz erörtert werden. Alle anderen für meinen Forschungsgegenstand wichtigen Fachtermini, die in diesem einführenden Teil nicht berücksichtigt worden sind, werden in den weiteren Kapiteln, bei der Darstellung und Analyse konkreter Fragen erläutert. 1.1.1 Gedruckte und digitale Wörterbücher Ein Wörterbuch ist ein lexikografisches Werk in Buchform oder in digitaler Form, das lexikalische Einheiten einer oder mehrerer Sprachen enthält, denen bestimmte Informationen zugeordnet sind. Im Gegensatz zu einem Lexikon oder einer Enzyklopädie, die vor allem Sachinformationen fokussieren, stehen in Wörterbüchern die sprachlichen Eigenschaften der lexikalischen Einheiten (Lemmata) im Zentrum der Beschreibung17. Außer traditionellen Printwörterbüchern, die manchmal um eine Audio-CD oder eine CD-ROM bereichert sind, stehen inzwischen auch lexikografische Werke zur Verfügung, die ausschließlich als Software erhältlich sind oder über das Internet abgerufen werden können (Hypertext). Dazu kommen diverse Wör- terbuch-Apps für Mobilgeräte wie Smartphone, Tablett etc. Müller-Spitzer (2007: 32 f.) plädiert zwar für den Terminus Wortschatzinformationssysteme bzw. lexikografische Informationssysteme, denn die Benennung elektronisches Wörterbuch sei nicht passend angesichts der Tatsache, dass ein solches Wörter- buch kein Buch ist. Die Bezeichnungen elektronisches Wörterbuch, digitales Wörterbuch und Internetwörterbuch (Storrer 2010), die nicht auf die Erschei- nungsform, sondern auf die Verwendung solcher Publikationen bezogen sind, haben sich jedoch inzwischen dermaßen...

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