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Hansegeschichte als Regionalgeschichte

Beiträge einer internationalen und interdisziplinären Winterschule in Greifswald vom 20. bis 24. Februar 2012

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Edited By Oliver Auge

Dieser Band versammelt die Beiträge einer interdisziplinären und internationalen Winterschule, die vom 20. bis 24. Februar 2012 im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg in Greifswald stattfand. Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Geschichte, Archäologie, Kunstgeschichte, Sprachwissenschaft, Museologie und Didaktik äußern sich aus ihrer Sicht zum neuen Forschungsdesign, das Hansegeschichte regionalhistorisch begreifen und erforschen will. Außerdem stellen angehende Hanseforscherinnen und Hanseforscher ihre laufenden oder gerade abgeschlossenen Projekte vor. Der Band vermittelt so einen guten Eindruck, was Hanseforschung zurzeit ausmacht und wie künftige Perspektiven der Hanseforschung aussehen können.

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Fürstliche Politik im regionalen Machtbereich hansischer Städte: Die Herzöge von Sachsen-Lauenburg: Von Franziska Hormuth

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Fürstliche Politik im regionalen Machtbereich hansischer Städte: Die Herzöge von Sachsen-Lauenburg Von Franziska Hormuth Einleitung Im Promotionsprojekt werden die Handlungsspielräume der Herzöge von Sachsen- Lauenburg untersucht. Die Bearbeitung dieses Themenbereichs ist aufgrund der Lage des Herzogtums im Norden des Reichsgebietes und der Bedeutung der Dy- nastie der Askanier, welcher die Herzöge entstammten, sowohl für die Reichs- politik als auch für die Entwicklung der Machtverhältnisse im regionalen Bereich in vielerlei Hinsicht grundlegend. Seit 1689 zu Hannover gehörend und im 19. und 20. Jahrhundert unter wechselnden Herrschaften stehend ist das Herzogtum Sachsen- Lauenburg im heutigen Schleswig-Holstein gelegen. Aus der geographischen Lage an der Grenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig- Holstein resultiert allerdings auch die geringe Beachtung der Herzöge von Sachsen- Lauenburg in den Landesgeschichten Niedersachsens, Mecklenburgs und Schleswig- Holsteins.1 Zudem legen bisherige Forschungsarbeiten ihren Fokus auf das Land Sachsen- Lauenburg.2 In dieser Arbeit werden hingegen die Herzöge und ihre Handlungs- spielräume im Mittelpunkt des Interesses stehen. Die in der neueren Forschung immer wieder aufgegriffenen Handlungsspielräume fürstlicher Politik3 sind auf die Herzöge von Sachsen-Lauenburg bezogen ein Desiderat, wobei besonders auch einige von der Forschung bislang kaum beachtete Bereiche der herzoglichen Politik thematisiert werden. Zeitlich gesehen bietet sich bei der Frage nach den Handlungs- spielräumen der Herzöge von Sachsen-Lauenburg eine Betrachtung von ihrer Etablierung nach der Landesteilung 1296 bis zum Aussterben der Dynastie in der männlichen Linie im Jahre 1689 an.4 In der Untersuchung sollen...

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