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Ludwig Bechstein: Die kleinen Novellen und die Erzählungen

Inhalte – Kommentare – Materialien

Susanne Schmidt-Knaebel

Ludwig Bechstein (1801 bis 1860) ist heute vor allem durch seine Märchen- und Sagenadaptationen bekannt. Er hat aber auch zahlreiche Romane und Erzählungen geschrieben, von denen nicht wenige zu seinen Lebzeiten äußerst erfolgreich waren. Diese Studie ist denjenigen Texten gewidmet, die der Autor selbst als seine kleinen Novellen bezeichnet. Mit einer interdisziplinären Methode, die Arbeitsweisen der Literaturwissenschaft um die einer Linguistik literarischer Texte ergänzt, wird für jede Novelle ein dreiteiliger Kommentar erstellt. Er besteht aus einer Inhaltsangabe, der Beschreibung der semantischen und syntaktischen Besonderheiten und einer Zusammenstellung der zeitgenössischen, beziehungsweise – falls vorhanden – moderneren Kritik. Besonderes Gewicht wird dabei auf die Frage nach den Quellen der einzelnen Texte und deren Bezügen zu anderen Teilen des Gesamtwerks gelegt. So lassen sich frühe von mittleren und späten Texttypen unterscheiden, und diejenigen Rezensenten werden widerlegt, die Bechstein jede Entwicklung in Bezug auf seine erzählende Prosa abgesprochen haben. Ferner lassen sich die Fremdanteile in drei postum veröffentlichten letzten Novellen identifizieren.

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1 Vorwort........................................................................................................................... 9 1 1.1 Einleitendes: Bechsteins Konzept von seiner kleinen Novelle – Quellen, interne und externe Vernetzung– werkchronologischer Überblick – Bechsteins wechselnde Einstel- lung zur Novellenproduktion – textlinguistischer Zugriff auf sprachliche und inhaltliche Charakteristika.................................................................................................................... 9 1.2 Die linguistischen Parameter........................................................................................ 15 1.2.1 Naturschilderungen.................................................................................................... 16 1.2.2 Frauenbild.................................................................................................................. 17 1.2.3 Direkte Reden (Monologe und Dialoge).................................................................... 18 1.2.4 Präsens/ Perfekt-Gebrauch......................................................................................... 19 1.2.5 Sprachliche Bilder (Metaphern)................................................................................. 21 1.2.6 Zwillingsformeln........................................................................................................ 22 1.2.7 Wörtliche Wiederholungen........................................................................................ 24 1.2.8 Zweierkonstruktionen................................................................................................ 25 1.2.9 Dreierkonstruktionen................................................................................................. 26 1.2.10 Der vorangestellte Genitiv....................................................................................... 27 1.2.11 Das -(e)nd-Adjektiv (Partizip Präsens).................................................................... 28 1.2.12 Sprichwort und Redensart........................................................................................ 30 1.2.13 Wortspiele................................................................................................................ 32 1.2.14 Spezialvokabular, seltene Lexeme und Neologismen............................................. 33 1.2.15 Die doppelte Verkleinerung..................................................................................... 35 2 Erzählungen und Phantasiestücke (1831).................................................................... 37 2.1 Die Opfer des Wahns. Eine Erzählung aus der Mitte des vierzehnten Jahrhun- derts..................................................................................................................................... 37 2.2 Der Maskenball. Ein Phantasiestück............................................................................. 135 2.3 Des Schicksals Walten. Eine Erzählung....................................................................... 152 2.4 Die arme Seele. Ein Klostermährchen.......................................................................... 161 2.5 Manoel. Eine Erzählung aus der zweiten Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts.............. 166 2.6 Der Pedell. Ein Nachtstück in zwei Hälften (Vormitternacht Nachmitter- nacht)................................................................................................................................... 181 2.7 Die Vision. Ein Phantasiestück..................................................................................... 188 2.8 Zettelträgers selige Nächte. Ein Nachtstück aus den Papieren eines Freundes............... 193 2.9 Die beiden Rosen. Eine Erzählung aus der Zeit des spanischen Feldzuges.................... 202 2.10 Die Singstube. Phantasiestück.................................................................................... 213 2.11 Die Babenberger. Historische Skizze aus dem ersten Jahrzehend des zehnten Jahr- hunderts............................................................................................................................... 220 2.12 Der Mönch. Ein Nachtstück........................................................................................ 228 2.13 Der...

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