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Ludwig Bechstein: Die kleinen Novellen und die Erzählungen

Inhalte – Kommentare – Materialien

Susanne Schmidt-Knaebel

Ludwig Bechstein (1801 bis 1860) ist heute vor allem durch seine Märchen- und Sagenadaptationen bekannt. Er hat aber auch zahlreiche Romane und Erzählungen geschrieben, von denen nicht wenige zu seinen Lebzeiten äußerst erfolgreich waren. Diese Studie ist denjenigen Texten gewidmet, die der Autor selbst als seine kleinen Novellen bezeichnet. Mit einer interdisziplinären Methode, die Arbeitsweisen der Literaturwissenschaft um die einer Linguistik literarischer Texte ergänzt, wird für jede Novelle ein dreiteiliger Kommentar erstellt. Er besteht aus einer Inhaltsangabe, der Beschreibung der semantischen und syntaktischen Besonderheiten und einer Zusammenstellung der zeitgenössischen, beziehungsweise – falls vorhanden – moderneren Kritik. Besonderes Gewicht wird dabei auf die Frage nach den Quellen der einzelnen Texte und deren Bezügen zu anderen Teilen des Gesamtwerks gelegt. So lassen sich frühe von mittleren und späten Texttypen unterscheiden, und diejenigen Rezensenten werden widerlegt, die Bechstein jede Entwicklung in Bezug auf seine erzählende Prosa abgesprochen haben. Ferner lassen sich die Fremdanteile in drei postum veröffentlichten letzten Novellen identifizieren.

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843 Anhang A Kleine erzählende Texte in Journal-, Taschenbuch- und Albumfassungen (chronolo- gisch) • Manoel. Eine Erzählung aus der zweiten Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts. Zuerst unter dem Titel Manoel. Eine Erzählung in: Hebe. Zeitung für heitere und ernste Unterhaltung Nr. 77 vom 1. Juli 1826 • Der Zaubergarten. (Nach einer Novelle des Boccaccio.) Erster Entwurf unter dem Titel Antonio. Versifizirte Novelle nach Bocacz im Poetischen Quodlibet Band 1 und 2 von 1826/7 • Der Naturforscher. Ein Phantasiestück. Zuerst in: Hebe (1828) Nr. 84 Sp. 665-668, Nr. 85 Sp. 673-676, Nr. 86 Sp. 681-684, Nr. 87 Sp. 689-692, Nr. 88 Sp. 697-700, Nr. 89 Sp. 705-708, Nr. 90 Sp. 713-717, Nr. 91 Sp. 721-724, Nr. 92 Sp. 729-733, Nr. 93 Sp. 737-739, Nr. 94 Sp. 745- 748, Nr. 95 Sp. 753-755, Nr. 96 Sp. 761-763, Nr. 97 Sp. 768-771 und Nr. 98 Sp. 777-779 • Die arme Seele. Ein Klostermährchen. Zuerst unter dem Titel Die arme Seele. Ein Phantasie- stück in Carl Spindler (Hg.): Damen-Zeitung. Ein Morgenblatt für das schöne Geschlecht. 1. Jahrg. (1829) No. 153-156: 617/8, 622/3, 625-627 und 630/1 • Der Gehülfe zum König Salomo. Vorstudie unter dem Titel Ein Tag aus dem Leben eines Provi- sors. Wahrheit und Dichtung in Der Komet. Ein Unterhaltungsblatt für die gebildete Lesewelt, hg. von Carl G. Herloßsohn. 1. Jahrg. (1830) Nr. 126 Sp. 1001-1005, Nr. 127 Sp. 1009-1012, Nr. 128 Sp. 1017-1020, Nr. 129 Sp. 1025-1029 und Nr. 130 Sp. 1033-1037 • Der Herr...

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