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Sportbeugung

Manipulationsverhalten von Schiedsrichtern im Fußballsport als strafbares Unrecht und die Bedeutung der allgemeinen Täuschung für das Strafrecht

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Zübeyde Duyar

Begründet die Spielmanipulation durch Schiedsrichter im Fußballsport ein Kriminalunrecht? Das Verhältnis der Beteiligten im Fußballsport wird in diesem Buch als Anerkennungs- bzw. Rechtsverhältnis verstanden, innerhalb dessen die Spielmanipulation durch Schiedsrichter als Unrecht qualifiziert werden muss. Diese These wird rechtsphilosophisch begründet. Ein umfassender Schutz des Sports und des darin manifestierten Individualrechts der Beteiligten auf neutrale Spielentscheidungen durch Schiedsrichter wird weder durch die vorhandenen strafrechtlichen noch durch die Sportverbände gewährleistet. Daher muss der Gesetzgeber das Verhalten des Spiele manipulierenden Schiedsrichters notfalls auch strafrechtlich ahnden und einen entsprechenden sportspezifischen Straftatbestand erlassen.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Sommersemester 2009 von der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld als Dissertation angenommen. Li- teratur und Rechtsprechung haben im Wesentlichen noch bis zum Juni 2009 in den Fußnoten Berücksichtigung gefunden. Mein besonderer Dank gilt meiner Betreuerin, Frau Prof. Dr. Regina Harzer, die mich und mein Promotionsvorhaben über lange Jahre gefördert hat. Sie hat mir einen großen Freiraum bei der Gestaltung dieser Arbeit gewährt und ermöglichte mir tiefe Einblicke in das Strafrecht und die Rechtsphilosophie zu gewinnen. Durch ihre juristisch präzise und interdisziplinäre Denkweise sowie ihre wert- vollen Diskussionsbeiträge hat sie die Arbeit vorangebracht. Mein besonderer Dank gilt auch Herrn Prof. Dr. Schild, der mir durch seine je- derzeit faire Kritik viele wertvolle weiterführende Hinweise gegeben und das Zweitgutachten zügig erstellt hat. Als ehemalige aktive Fußballspielerin und Schiedsrichterin bin ich sehr dankbar, zwei hervorragende Kenner des Fußball- sports und der damit einhergehenden Rechtsprobleme an der Universität Biele- feld gefunden zu haben, die mich auch bei meiner Bewerbung für das universitä- re Promotionsstipendium unterstützt haben, ohne das ich die Arbeit nicht so schnell abgeschlossen hätte. Mein ganz besonderer Dank gilt schließlich meinen Eltern, Gevri und Celi Duyar, die aufgrund religiöser und ethnischer Verfolgung in ihrem Heimatland nicht einmal eine Grundschule besuchen konnten. Trotz ihrer Verfolgungsge- schichte und der fehlenden schulischen Bildung haben sie sich nicht daran hin- dern lassen eine besondere Art der Menschlichkeit...

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