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Die Stiftung

Jahreshefte zum Stiftungswesen- 7. Jahrgang 2013

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Bernd Andrick, Matthias Gantenbrink, Gerd Hellmig and Axel Janitzki

Der Verein Fundare e.V., Gemeinnütziger Verein zur Förderung des Stiftungswesens hat es sich zum Ziel gesetzt, zu einer aufblühenden Stiftungskultur in Deutschland beizutragen. Dazu sollen insbesondere die wissenschaftlichen und praktischen Grundlagen des Stiftens erforscht werden. Der Erfüllung dieser Aufgabe dient die Zeitschrift Die Stiftung – Jahreshefte zum Stiftungswesen. Sie beinhaltet in ihrer siebten Ausgabe vor allem die Vorträge, die auf dem von Fundare e.V. veranstalteten 7. Stiftungsrechtstag an der Ruhr-Universität Bochum gehalten wurden. Darüber hinaus haben noch weitere Beiträge Aufnahme gefunden. Es werden nicht nur eingehend zivilrechtliche, sondern auch verwaltungs- und steuerrechtliche Problematiken des Stiftungsrechts beleuchtet. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Würdigung der letztjährigen Entwicklungen im Stiftungsrecht durch die Stiftungsrechtsreform 2002, wobei auch die aktuell viel diskutierten Themen im Stiftungs- und Stiftungssteuerrecht nicht vernachlässigt werden.

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Laudatio anlässlich der Verleihung des Fundare-Preises (BERND ANDRICK)

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Laudatio anlässlich der Verleihung des Fundare-Preises an Christoph Metzelder und an die Christoph Metzelder Stiftung am 10.12.2012 an der Ruhr-Universität Bochum BERND ANDRICK Sehr geehrter, lieber Herr Metzelder, sehr geehrte Gäste, „Mehr Freiheit wagen“. Mit diesen prägnanten Worten hatte die Bundeskanzle- rin in ihrer ersten Regierungserklärung im Jahre 2005 ein gewichtiges Anliegen gegenüber den Bürgerinnen und Bürger zum Ausdruck gebracht: Es ist die Auf- forderung, die Freiräume unseres demokratischen und sozialen Rechtsstaates im Sinne von Selbstbestimmung und Eigeninitiative mehr zu nutzen. Der Appell hat durchaus seine Berechtigung, weil in den vergangenen Jahrzehnten, wie es der bekannte Verfassungsrechtler Paul Kirchhof formuliert hat, „ein sanfter Ver- lust von Freiheit“ stattgefunden hat. Der Staat hat viele, wahrscheinlich zu viele Aufgaben übernommen. Die Menschen haben sich zurückgezogen und daran gewöhnt, dass vieles vom Staat geregelt ist und ihr Engagement und ihre Initia- tive allenfalls begrenzt gefragt sind. Diesen allmächtigen Staat mit seinem riesi- gen Leistungsvolumen gibt es jedoch nicht mehr. Die Bürger sind gehalten, die Anliegen der Gesellschaft selbst in die Hand nehmen. Sie, lieber Herr Metzelder, haben das Heft des Handelns in die Hand genom- men. Als die Kanzlerin die deutsche Nationalmannschaft beim Sommermärchen 2006 in ihrem WM-Quartier in Berlin besucht hat, hat sie Ihnen und Ihren Mit- spielern wahrscheinlich nicht nur Mut für die entscheidenden Spiele gemacht, sondern – und vielleicht Sie insbesondere – inspiriert, Verantwortung zu über- nehmen, und zwar nicht nur auf dem Platz, sondern auch weit...

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