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Die Stiftung

Jahreshefte zum Stiftungswesen- 7. Jahrgang 2013

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Edited By Bernd Andrick, Matthias Gantenbrink, Gerd Hellmig and Axel Janitzki

Der Verein Fundare e.V., Gemeinnütziger Verein zur Förderung des Stiftungswesens hat es sich zum Ziel gesetzt, zu einer aufblühenden Stiftungskultur in Deutschland beizutragen. Dazu sollen insbesondere die wissenschaftlichen und praktischen Grundlagen des Stiftens erforscht werden. Der Erfüllung dieser Aufgabe dient die Zeitschrift Die Stiftung – Jahreshefte zum Stiftungswesen. Sie beinhaltet in ihrer siebten Ausgabe vor allem die Vorträge, die auf dem von Fundare e.V. veranstalteten 7. Stiftungsrechtstag an der Ruhr-Universität Bochum gehalten wurden. Darüber hinaus haben noch weitere Beiträge Aufnahme gefunden. Es werden nicht nur eingehend zivilrechtliche, sondern auch verwaltungs- und steuerrechtliche Problematiken des Stiftungsrechts beleuchtet. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Würdigung der letztjährigen Entwicklungen im Stiftungsrecht durch die Stiftungsrechtsreform 2002, wobei auch die aktuell viel diskutierten Themen im Stiftungs- und Stiftungssteuerrecht nicht vernachlässigt werden.

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Theologische Perspektiven eine Ethik des Schenkens (MARTIN LINTNER)

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Theologische Perspektiven eine Ethik des Schenkens MARTIN LINTNER I. Einige grundsätzliche Überlegungen II. Die Gabe als Beziehungsgeschehen 1. Was die Gabe von einem Tauschobjekt unterscheidet 2. Was die Gabe zur Gabe macht III. Zur existentiellen Bedeutung des Gebens 1. Gabe als Bejahung des Lebens 2. Die Gabe als Bejahung des Anderen 3. Die Annahme der Endlichkeit des Lebens 4. Die Gabe: Fremdkörper oder Grundlage der Ökonomie? IV. Zwei Konkretisierungen 1. Die Tugend der Freigebigkeit bzw. der Großzügigkeit 2. „Geben ist seliger als Nehmen“: Zum jesuanischen Umgang mit Gütern V. Zusammenfassende Schlussbemerkung I. Einige grundsätzliche Überlegungen Ein Geschenk zu empfangen oder jemandem durch ein Geschenk eine Freude zu bereiten, gehört sicher zu den schönen Seiten des Alltags. Dennoch kommt man beim Schenken auch mit den Ambivalenzen in Berührung, die ihm innewohnen. In der Regel versteht man unter einem Geschenk die freie, ungeschuldet darge- reichte Gabe, die auch ihrerseits keine Verbindlichkeiten schafft. Sie wird nicht aufgrund der Erwartung auf eine Erwiderung gegeben oder weil man in je- mandes Schuld steht, sondern um dem Beschenkten eine Freude zu bereiten und ihm zu sagen, wie wichtig er einem ist. Allerdings stellt sich die Frage, ob es das Schenken in dieser idealtypischen Form gibt bzw. ob nicht doch jedes Schenken auch mit Verbindlichkeiten einhergeht, die den Charakter der „freien Gabe“ zu- mindest verdunkeln. Eine der wesentlichen Fragen, die den französischen Sozio- logen Marcel Mauss1 beschäftigt, ist die, warum Gaben überhaupt gegeben, Prof. Dr. Martin...

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