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Tatsächliche Unterhaltsleistungen faktischer Lebensgefährten im Todesfall

Ein Vorschlag für eine Reform des § 844 Abs. 2 BGB und zugleich eine Definition der faktischen Lebensgemeinschaft

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Birthe Schekahn

Faktischen Lebensgefährten steht bei deliktischer Tötung ihres Partners kein Anspruch aus § 844 Abs. 2 BGB zu. Nach einer Definition der faktischen Lebensgemeinschaft arbeitet die Autorin heraus, dass die Norm gegenwärtig zu eng ist und auf den hinterbliebenen Lebensgefährten erweitert werden sollte, wenn dieser vom Getöteten auf tatsächlicher Grundlage unterstützt worden war. Kernkonflikte sind dabei der Widerstreit von Rechtssicherheit und Einzelfallgerechtigkeit sowie das Verhältnis von Ehe und faktischer Lebensgemeinschaft. Die Arbeit weist einen starken Bezug zur gesellschaftlichen Entwicklung auf und enthält neben rechtsdogmatischen auch rechtspolitische Erörterungen. An ihrem Ende steht ein umfassender Reformvorschlag, der dem Gesetzgeber als Anhaltspunkt dienen soll.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde von der Fakultät für Rechtswissenschaft der Uni- versität Hamburg im Sommersemester 2013 als Dissertation angenommen. Sie befindet sich auf dem Stand Juli 2013. Das Schreiben einer Doktorarbeit ist nicht möglich, ohne in viele Richtungen Dank zu schulden. Prof. Dr. Bettina Heiderhoff gebührt großer Dank für die Betreuung dieser Arbeit, die überaus schnelle Erstellung des Erstgutachtens und meine Zeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an ihrem Lehrstuhl. Danken möchte ich zudem Prof. Dr. Reinhard Bork für das zügige Abfassen des Zweitvotums. Dank geht auch an die Professores Dres. Bettina Heiderhoff, Marina Wellenhofer, Martin Lipp und Christoph Behnicke für die Aufnahme meiner Arbeit in die Schriftenreihe zum Deutschen und Internationalen Familien- und Erbrecht sowie an Dr. Benjamin Kloss vom Peter Lang Verlag für die nette Betreuung bei der Veröffentlichung. Christoph Greggersen, Christina Heitz und Lina-Joana Hantelmann danke ich herzlich für hilfreiche Gespräche; Christoph besonders auch für die Gesellschaft in der Dreiviertelstunde vor der Verteidigung. Für die nette Zeit in unserem ge- meinsamen Büro möchte ich mich bei Ina Riewert bedanken. Besonderer Dank geht an meine Familie. Mein Bruder hat mit der Durchsicht des Manuskripts und seinen kritischen Hinweisen zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen – Danke Jan! Meinen Eltern Elke und Klaus Schekahn gilt schließ- lich der größte Dank. Nicht nur für ihre vielfältige und umfassende Unterstüt- zung in allen Phasen meines Dissertationsvorhabens, sondern auch für die...

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