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Literatur und Freiheit von Lessing bis zur Gegenwart

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Bodo Heimann

Das Buch ist mehr als eine Sammlung teils bisher verstreut veröffentlichter, teils noch unveröffentlichter Aufsätze, Essays und Vorträge. Die Autoren und Texte ergänzen sich in einem vielfältigen Zusammenhang europäischer literarischer Geschichte der Neuzeit, in dessen Mittelpunkt es um die Wiederbelebung und Verwirklichung von Freiheit geht. Die Autoren verständigen sich über Jahrhunderte hinweg: Lessing in seinem lebhaften und nie abgeschlossenen Denken mit Autoren der Renaissance; Goethe mit seiner Wiederbelebung der göttlichen Pandora, für die sich im 20. Jahrhundert auch Peter Hacks begeistert; Kleist mit seinen Frauengestalten; Eichendorff mit seiner Teilnahme am Freiheitskrieg und seiner Verspottung der Restauration; Heine mit seiner Selbstbefreiung durch Ironie und Spott und seiner Sympathie für Götter und Frauen. Was die Literatur um 1800 mit dem Avantgardismus des 20. Jahrhunderts verbindet, wird deutlich; und auch, wie leicht im 20. Jahrhundert der Gewinn von Freiheit in neue Zwänge umschlagen kann.

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Lessing und die philosophischen Strömungen der frühen Neuzeit ............................ 9 Die Wandsbeker Botschaft. Matthias Claudius im Umschwung der Zeiten ............ 21 Pandoras Wiederkehr bei Wieland, Goethe und Peter Hacks. Neue Deutungen eines alten Motivs ........................................................................ 29 Progressive Universalpoesie und Avantgardismus .................................................. 49 Frauen in Kleists Werk ............................................................................................. 59 Eichendorffs Dichtung im Kontext von Freiheitskrieg und Restauration ................ 81 Heinrich Heine und der Streit der Religionen .......................................................... 99 Theodor Storm in den Kämpfen seiner Zeit ........................................................... 121 Hermann Sudermanns Drama „Die Ehre“ und die schwankende Ehre seiner Zeit ............................................................................................................... 139 Einst berühmt, heut fast vergessen. Der Autor Hermann Stehr ............................. 155 Die Konvergenz der Einzelgänger. Literatur als Integration des problematischen Individuums in die Volksgemeinschaft. Hermann Stehr – Emil Strauß – Erwin Guido Kolbenheyer .................................. 169 Ich-Zerfall als Thema und Stil. Zur dichterischen Sprache Gottfried Benns ......... 191 Thomas Manns ‚Doktor Faustus‘ und die Musikphilosophie Adornos ................. 211 Experimentelle Epik ............................................................................................... 229 Krieg, Flucht und Nachkriegszeit in Christine Brückners Poenichen Roman-Trilogie ...................................................................................................... 261 „Den Bären beim Tanzen nicht zu behindern” Konrad Bayer und der Kopf des Vitus Bering ..................................................................................................... 273 Laudatio auf Therese Chromik ............................................................................... 283 Wohin, Zeus, trägst du Europa? Vortrag vor der GEDOK Rhein Main Taunus ..... 289 Quellenhinweise ..................................................................................................... 295

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