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Das Gute und das Böse in der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur

Eine Untersuchung bezogen auf Werke von Joanne K. Rowling, J.R.R. Tolkien, Michael Ende, Astrid Lindgren, Wolfgang und Heike Hohlbein, Otfried Preußler und Frederik Hetmann

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Nils Kulik

Die Untersuchung umfasst drei Teile: Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf einer Darstellung und Diskussion der Forschungsgeschichte und des Forschungsstandes zum kinder- und jugendliterarischen Phantastikbegriff. Zudem wird eine Abgrenzung zu benachbarten Textsorten vorgenommen. Auf Grundlage der strukturalen Textanalyse werden im zweiten Teil repräsentative Texte der wichtigsten Autoren phantastischer Kinder- und Jugendliteratur interpretiert. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse schließt diesen Abschnitt ab. Im dritten Teil finden die Funktionen von Phantastik und Fantasy Berücksichtigung, insbesondere die entwicklungsunterstützende und die Orientierungsfunktion. Diese Überlegungen basieren auf der psychoanalytischen Entwicklungstheorie und soziologischen Befunden zur Postmoderne.

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Vorwort

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5 Vorwort Das Gute und Böse stellen die ranghöchsten ethischen Kategorien dar, deren Konstellation in der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur und der Fantasy in dieser Arbeit nachgegangen werden soll , da sie vor allem im Hinblick auf die sozialisierende Wirkung von Literatur aus erziehungs- und bildungswissen­ schaftlicher sowie literaturdidaktischer hochgradig relevant sind und da bislang keine umfassende Auseinandersetzung mit diesem Thema in der Kinder- und Jugendliteraturforschung stattgefunden hat. Weiterführende Anmerkungen zum Stand der Forschung sollen an dieser Stelle nicht gemacht werden. Sie folgen in den entsprechenden Abschnitten. Diese Vorbemerkungen dienen lediglich dazu, einen knappen Überblick über den Aufbau der folgenden Ausführungen zu ge­ ben. Im ersten Kapitel werden zunächst in einem Abschnitt der Phantastik- und Fan­ tasybegriff geklärt, da diese bislang in der Forschung uneinheitlich definiert worden sind. Daran schließt sich eine Darstellung bislang vorliegender Analy­ seerg�bnisse zum Guten und Bösen an, aus denen die untersuchungsleitenden Fragestellungen abgeleitet werden. Einige methodische und terminologische Vorbemerkungen schließen neben einer Begründung der Textauswahl das erste Kapitel ab. Das zweite Kapitel setzt sich im Wesentlichen aus Einzelanalysen der Texte zusammen. Dadurch wiederholen sich zwar bestimmte Aussagen, die auf inhaltsgleichen Aspekten der Texte basieren. Die Redundanzen sind jedoch insofern akzeptabel, als dass auf diese Weise abgeschlossene Ausführungen zur Verfügung gestellt werden, die in schulischen Kontexten beispielsweise eine zeitsparende Rezeption im Sinne von Sachanalysen zur Unterrichtsvorbereitung erlauben. Wissenschaftliche Anschlussforschungen zu einzelnen Texten wird ebenfllls erleichtert. Aus der Bezugnahme auf die erziehungs- und bildungswis­ senschaftliche...

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