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Führungskräfte-Feedback von Menschen mit Down-Syndrom

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Sabine Pannik

Sind Menschen mit Down-Syndrom geeignet, Führungskräften zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit und zum Erkennen eventueller Veränderungen des Führungsstils gutes Feedback zu geben? Diese zentrale Forschungsfrage wurde vor dem Hintergrund der verbesserten Eingliederung von Menschen mit Down-Syndrom in den Arbeitsmarkt, basierend auf ihren speziellen Fähigkeiten, untersucht. Die aus den Untersuchungen erlangten Ergebnisse bilden eine mögliche Basis zum Aufbau eines Führungskräfte-Feedback-Trainings mit Partnern mit Down-Syndrom. Damit wird die Selbstakzeptanz dieser Gruppe gesteigert und für die Führungskräfte besteht die Chance durch offene, authentische Rückmeldungen sich selbst und ihren Führungsstil weiter zu entwickeln und zu reflektieren. In weiterer Folge ist eine eventuelle «generelle Öffnung» der Unternehmen denkbar.

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1 Einleitung

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In der Zivilgesellschaft von heute und morgen soll ein Umdenkungs prozess in Gang gesetzt werden, der das voneinander lernen, oder auch das einander er­ gänzen in den Vordergrund rückt. Auch das Zusammen führen und Akzeptieren von absolut unterschiedlichen Gruppen und Sys temen ist ein Anliegen. Das Ziel der vorliegenden Master Thesis ist die Eingliederung, auch In­ klusion genannt, von Menschen mit Down Syndrom in den Arbeitsmarkt. Je­ doch unter Zugrundelegung der Untersuchung und Erarbeitung eines neuar­ tigen Aspekts, indem eine, in der Wirtschaft anerkannte und wert geschätzte Eigenschaft im Kontext, Personen mit Down Syndrom und Füh rungskräften, untersucht wird. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Sind Menschen mit Down Syn drom geeignet, Führungskräften, zur Weiterentwicklung der Persönlich keit und Er­ kennen ev. Veränderungen des Führungsstils gutes Feedback zu geben? Der Titel „Führungskräfte­Feedback von Menschen mit Down Syn drom“. „Feedback geben“ und „Feedback annehmen“ ist gerade bei Füh rungs­ kräften ein heikles Thema und daher auch eine in Wirtschaftskreisen anerkann­ te und qualitativ hochwertige Eigenschaft.2 1.1 Ausgangspunkt In unserer Gesellschaft ist der Großteil der Menschen mit Down Syndrom zwar „versorgt“, in Schulen und dann später in geschützten Werkstätten. Noch kein Personenkreis hat sich damit beschäftigt, den Nutzen für die Wirtschaft der Gruppe der Menschen mit Down Syndrom zu erforschen. Es liegen, nach mehr­ maliger Rücksprache beim Bundessozialamt, Wien, Behindertenanwaltskanzlei, auch keine konkreten Beschäftigungszahlen vor, nur Schätzwerte, betreffend das...

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