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Das Kartellrecht der Sportregeln

Christian Dietz

Mit der Entscheidung in Sachen Meca-Medina und Majcen erklärte der Europäische Gerichtshof die Anwendbarkeit des europäischen Kartellrechts auf sportverbandliche Regelungen. Müssen Sportverbände nun fürchten, dass all ihre Regeln am Maßstab des Kartellrechts zu messen sind? Welche Folgen hätte es dann auf einen sportlichen Wettbewerb, sollte eine sportverbandliche Regel gemäß Art. 101 Abs. 2 AEUV nichtig sein? Aus dogmatischer Sicht stellt sich auch die Frage neu, wie der Tatbestand des Art. 101 Abs. 1 AEUV von der Freistellungsmöglichkeit des Art. 101 Abs. 3 AEUV abzugrenzen ist, denn der EuGH nahm im Verfahren eine umfassende Würdigung der Gesamtumstände bereits auf Tatbestandsebene des Kartellverbotes vor. In diesem Zusammenhang beantwortet der Autor aus Sicht der Transaktionskostentheorie auch die Frage, warum sich die einzelnen Sportler überhaupt zu einem Verband zusammenschließen.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Sommersemester 2013 vom Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz als Dissertation angenommen. Das Manuskript wurde im Frühjahr 2013 fertiggestellt. Rechtsprechung und Literatur konnten bis zum April 2013 berück- sichtigt werden. Mein Dank gilt in erster Linie meinem Doktorvater Herrn Professor Dr. Jürgen Oechsler für seine hervorragende Unterstützung und engagierte Betreuung dieser Arbeit. Insbesondere in den Phasen, in denen sich der mir gewährte thematische Freiraum nicht durch passende Gedankengänge füllen ließ, war er um keinen Rat verlegen – selbst wenn meine hilfesuchende E-Mail ihn im Urlaub erreichte. Die Fertigstellung des Manuskriptes wäre aber auch ohne eine Reihe anderer Personen wohl nicht derart reibungslos möglich gewesen: Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei meinen Eltern Helga und Horst Dietz. Ihre unentwegte Unterstützung während meiner gesamten Ausbildung machte das Verfassen dieser Arbeit überhaupt erst möglich. Sie haben an diesem Werk einen erheblichen Anteil. Für die technische Unterstützung möchte ich mich insbesondere bei Markus Ruhl bedanken. Die Arbeit wäre ohne seine Hilfe wohl immer noch nicht richtig formatiert. Andreas Brocke gilt mein Dank für seinen Einsatz als es darum ging, das Skript für die Einreichung binden zu lassen. Für das (grammatikalische) Korrekturlesen möchte ich mich bei Thorsten Callsen und meiner Lebensgefährtin Claudia Pappert bedanken. Dank schulde ich schließlich auch Markus Klatt und Alexander Monz für die moralische Unterstützung. Mainz, im...

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