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Die Gestaltungsfreiheit im deutschen und europäischen Genossenschaftsrecht

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Jürgen Höffler

Diese Arbeit untersucht die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen eingetragenen Genossenschaft im Wettbewerb der Gesellschaftsrechtsformen. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Reform des deutschen Genossenschaftsrechts 2006 und unter dem eingeschränkten Blickwinkel der Gestaltungsfreiheit. Ausgewählte Beschränkungen der Satzungsautonomie werden vor und nach der Reform sowie rechtsvergleichend zur neu geschaffenen Europäischen Genossenschaft (SCE) beleuchtet. Aufgezeigt wird das genossenschaftsspezifische Spannungsverhältnis zwischen Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit einerseits und drohendem Identitätsverlust durch Eingriffe in die Genossenschaftsprinzipien andererseits. Unter diesen Aspekten wird die Reform bewertet.

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Inhaltsübersicht

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9 Inhaltsübersicht Einführung .......................................................................................................... 31 Kapitel 1: Die Gestaltungsfreiheit im Wettbewerb der Gesellschafts- rechtsformen ...................................................................................... 35 A. Überblick ....................................................................................................... 35 B. Die Niederlassungsfreiheit als Ausgangspunkt des Wettbewerbs ................. 35 I. Ausgangslage ........................................................................................ 35 II. Tradiertes Kollisionsrecht für Gesellschaften ....................................... 36 III. Leitentscheidungen des EuGH zur Niederlassungsfreiheit ................... 38 IV. Resümee ................................................................................................ 48 C. Erhöhung des Wettbewerbsdrucks durch Harmonisierung des Gesellschaftsrechts ........................................................................................ 49 I. Indirekte Erhöhung des Wettbewerbsdrucks ......................................... 49 II. Richtlinie über die Verschmelzung von Kapitalgesellschaften aus verschiedenen Mitgliedstaaten ........................................................ 50 III. Richtlinie über die grenzüberschreitende Verlegung des satzungsmäßigen Sitzes ......................................................................... 54 IV. Resümee ................................................................................................ 56 D. Weitere Verschärfung des Wettbewerbs durch Schaffung supra- nationaler Rechtsformen ............................................................................... 56 I. Einleitung .............................................................................................. 56 II. Einführung der Europäischen Wirtschaftlichen Interessens- vereinigung (EWIV) .............................................................................. 57 III. Einführung der Europäischen Aktiengesellschaft (SE) ......................... 59 IV. Einführung der Europäischen Genossenschaft (SCE) ........................... 61 V. Einführung des Europäischen Vereins (EUV/AE)? .............................. 62 VI. Einführung der Europäischen Gegenseitigkeitsgesellschaft (EUGGES/ME)? ................................................................................... 64 VII. Einführung der Europäischen Privatgesellschaft (EPG/SPE)? .............. 66 VIII. Resümee ................................................................................................ 68 E. Zusätzlicher Wettbewerbsdruck durch den deutschen Gesetzgeber .............. 69 I. Das MoMiG – Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen ............................................... 69 10 Inhaltsübersicht II. Folgen und Sachbezug .......................................................................... 70 F. Zusammenfassung ......................................................................................... 70 G. Die Rolle der Gestaltungsfreiheit im Wettbewerb der Gesellschaftsrechtsformen ............................................................................ 71 I. Einleitung .............................................................................................. 71 II. Der Begriff des Wettbewerbs ................................................................ 71 III. Einordnung des Wettbewerbs der Rechtsordnungen in der Europäischen Gemeinschaft .................................................................. 73 IV. Die Rolle der Gestaltungsfreiheit .......................................................... 80 H. Gesamt-Resümee .......................................................................................... 82 Kapitel 2: Die Bedeutung und Auspr...

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