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Ökotopia

Ressourcenschonung in der Stadtteilentwicklung- Primärforschung in Grazer Stadtgebieten und empirische Planungsgrundlagen

Edited By Bernhard Plé, Martin Schloffer and Marion Alexandra Würz-Stalder

Die zukünftige Entwicklung der Städte muss der Drohung eines Energiemangels ebenso Rechnung tragen wie wachsenden Mobilitätsansprüchen, steigenden Treibhausgasemissionen und grassierendem Flächenverbrauch. Und sie muss zugleich auch die Verträglichkeit ressourcenschonender Bebauungs- und Siedlungsstrukturen, Wohnformen und Technologien mit den Werten, Bereitschaften und Kapazitäten in verschiedene Bevölkerungsteilen sicherstellen. Im Mittelpunkt dieser Untersuchung stehen die Wechselwirkungen zwischen drei besonderen Ressourcen. Energetische, räumliche und soziale Ressourcen werden in sieben Grazer Stadtgebieten exemplarisch darauf hin untersucht, welche Faktoren ihre schonende Nutzung beeinflussen können. Die hier vorgestellten Ergebnisse sind in transdisziplinärer Zusammenarbeit gewonnen worden.

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Einleitung der Herausgeberinnen und Herausgeber

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Bernhard Plé, Martin Schloffer, Alexandra Würz-Stalder, Michael Bobik, Michaela Kofler, Klaus Posch Der vorliegende Band vereint die überarbeiteten Beiträge zu einem Symposion, das am 26. und 27. Mai 2011 an der FH JOANNEUM in Graz veranstaltet wurde, um die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Ökotopia“ vorzustellen und mit Vertreterinnen und Vertretern der Öffentlichen Verwaltung, Wirtschaft, Politik und der beteiligten Wissenschaften zu diskutieren. Das Modellprojekt läuft von 2009 – 2014 und wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gefördert. Das Forschungsprojekt „Ökotopia“ ist der Beginn und zugleich die Fortsetzung einer transdisziplinären Zusammenarbeit an der FH JOANNEUM. Sie ist daraus entstanden, dass drei so unterschiedliche Studienbereiche wie „Soziale Arbeit“, „Architektur und Bauwesen“ sowie „Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement“ nicht ganz ohne anfängliche Skep- sis vor fünf Jahren sich zu einem neuen Fachbereich zusammenschlossen, weil sie der Einsicht folgten, dass sie alle drei zu bestimmten Themen kooperieren müssen. Es wurde sehr bald klar, dass, fachlich gesehen, die größte Schnittmenge im Themenbereich der Stadt- und Siedlungsentwicklung zu finden ist, da der komplexe Organismus einer Stadt soziale, sozialräumliche und baulich-räumliche Aspekte sowie Aspekte der infrastrukturel- len Versorgung wie Energie und Verkehr miteinander in Beziehung setzt. Angesichts drohender Ressourcenknappheit und der zunehmend wahrnehmbaren Folgen des Klimawandels hat sich – insbesondere aus dem Blickwinkel von „Architektur und Bauwesen“ – die Nachhaltigkeit in der Stadtentwicklung zu einem brisanten Thema der global geführten Diskussion um den Umgang mit unserem Planeten Erde entwickelt: Wachsender Energieverbrauch und Nutzung erneuerbarer Energien, gesellschaftlicher Mobilitätsanspruch und nachhaltige...

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