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Optimierung im Airline Revenue Management

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Christoph Winkler

Revenue Management beschäftigt sich mit der Optimierung von Kapazitäts- und Preisentscheidungen beim Verkauf von verderblichen Gütern und Dienstleistungen, die innerhalb eines vorgegebenen Zeitraumes angeboten werden. Die Arbeit untersucht Verallgemeinerungen des Airline Revenue Managements, also Flüge, die innerhalb eines Flugnetzes durchgeführt werden. In einem ersten Schritt wird dazu ein Modell entwickelt, das neben Überbuchungsüberlegungen flexible Kunden betrachtet. In einem zweiten Schritt wird dieses Modell um die Zuordnung von Flugzeugtypen zu angebotenen Flügen mit der Option eines Re-Fleetings erweitert. Dazu werden deterministische lineare Programme (DLP) entsprechend angepasst. Die DLP-Modelle werden in verschiedenen Flugnetzen getestet, sowie deren Charakteristika verglichen.

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Kapitel 6: Anwendungsbeispiele

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119 Kapitel 6 Anwendungsbeispiele Im folgenden Kapitel werden Berechnungen mit den in Kapiteln 4 und 5 ent­ wickelten DLP-Modellen durchgefuhrt. Als Anwendungsbeispiele werden reale Netzwerkumgebungen aus dem Airlinebereich mit einer bzw. zwei Flugrichtun­ gen betrachtet. Dazu wird auch das Vorgehen bei der Implementierung mit Software beschrie­ ben. Innerhalb der Tests werden die Charakteristika der vorgestellten Modelle durch einen Vergleich der Ergebnisse herausgestellt. 6.1 Beispiel mit einer Flugrichtung In diesem Abschnitt werden zunächst erlosbasierte DLP-Modelle angewendet. Dazu werden die in Kapitel 4 vorgestellten Modelle benutzt und dann die Be­ trachtung eines Aircraft-Type Assignments bei veranderten Rahmenbedingun­ gen integriert. 6.1.1 B etrach tetes N etzw erk Gegeben sei ein Netz mit drei Airports FH1, FH2 und FH3. Dieses ist in A b­ bildung 6.1 mit Zeitangaben innerhalb eines bestimmten Flugtages dargestellt (vgl. dazu die Beschreibungen in Anhang A). Es werden \H\ = 5 Fluge, die von FH1 in Richtung FH3 verlaufen, durch­ gefuhrt. Dabei beschreiben in Abbildung 6.1 die durchgezogenen Pfeile Flüge und die gepunkteten Pfeile moügliche Zwischenstopps bzw. Umsteigemoglichkei- ten in Airport FH2 zwischen entsprechenden Fluügen (Flight Legs). 120 Anwendungsbeispiele 6 :0 0 8 :0 0 1 0 :0 0 1 2 :0 0 1 4 :0 0 1 6 :0 0 1 8 :0 0 2 0 :0 0 2 2 :0 0 Abbildung 6.1: Netzwerk mit einer Flugrichtung an einem Tag. Es gibt damit \Ī \ = 9 mögliche Verbindungen, bestehend aus einem Startflugha­ fen (Origin), einem Zielflughafen (Destination) und einer entsprechenden Route (Itinerary) zwischen Start- und Zielairport....

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