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Optimierung im Airline Revenue Management

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Christoph Winkler

Revenue Management beschäftigt sich mit der Optimierung von Kapazitäts- und Preisentscheidungen beim Verkauf von verderblichen Gütern und Dienstleistungen, die innerhalb eines vorgegebenen Zeitraumes angeboten werden. Die Arbeit untersucht Verallgemeinerungen des Airline Revenue Managements, also Flüge, die innerhalb eines Flugnetzes durchgeführt werden. In einem ersten Schritt wird dazu ein Modell entwickelt, das neben Überbuchungsüberlegungen flexible Kunden betrachtet. In einem zweiten Schritt wird dieses Modell um die Zuordnung von Flugzeugtypen zu angebotenen Flügen mit der Option eines Re-Fleetings erweitert. Dazu werden deterministische lineare Programme (DLP) entsprechend angepasst. Die DLP-Modelle werden in verschiedenen Flugnetzen getestet, sowie deren Charakteristika verglichen.

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Anhang B

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Ergänzungen zum Fleet Assignment In Anhang B werden Ergänzungen fur die Formulierung eines Fleet Assignment- Modells angesprochen. Die Literatur konzentriert sich, neben dem Ansatz, Flugzuordnung mit weiteren Problembereichen innerhalb der Airlineplanung simultan zu optimieren (vgl. Abschnitt 5.1.2.2), auf die Beruäcksichtigung von inhaltlichen Erweiterungen. So gehen Rexing et al. (2000) [179] bei ihrer Modellierung eines Fleet Assign­ ments nicht von einem zeitlich fest terminierten Flugplan aus, sondern nehmen zunächst nur Intervalle fur Abflugzeiten an. In einem zweiten Schritt werden einige Tage vor Abflug exakte Zeiten optimiert, um bessere Umsteigemoglich- keiten in Airports zu gewährleisten sowie Kosten durch einen effizienteren Flot­ teneinsatz zu minimieren. Rosenberger et al. (2004) [182] betrachten ein Szenario, bei dem auch Flug- ausfälle aufgrund von Streiks, technischem Defekt oder unguänstiger Witterung angenommen werden. Die Betrachtung dieses Gesichtspunktes ist von beson­ derer Wichtigkeit, da durch die Streichung eines Fluges Passagiere nicht nur an einem Airport festsitzen, sondern eventuell auch Anschlussfluge verpassen. Dies wäre jedoch fur die anbietende Airline mit der Leistung von zusatzlichen Kompensationen verbunden. Ein zweistufiges Vorgehen bei der Loäsung des Fleet Assignment-Problems wird von Sherali/Zhu (2008) [191] vorgeschlagen. Erst nach einer Zuweisung einer Flugzeugfamilie werden in einem zweiten Schritt einzelne Typen innerhalb der 160 Ergänzungen zum Fleet Assignment Familie den Flügen zugeordnet.1 Absicht ist die kurzfristige Kapazitätsanpas­ sung durch den Einsatz von Typen unterschiedlicher Kapazität und die gleich­ zeitige Beibehaltung der Crew-Besatzung, die meist zwischen Typen der glei­ chen Flugzeugfamilie variabel einsetzbar ist. Weiter...

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