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John Howard und die Strafvollzugsreformen in Süddeutschland in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

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Maximiliane Friederich

Die Konzeption John Howards war bis Mitte des 19. Jahrhunderts anerkannter Maßstab für humanen Strafvollzug in Süddeutschland und bereitete den Weg für die Freiheitsstrafe in ihrer heutigen Form. Zunächst werden in dieser Arbeit Strafgerichtsbarkeit und Strafvollzug in England zum Ende des 18. Jahrhunderts erläutert. Es folgen eine ausführliche Biografie Howards und die erste systematische Gesamtdarstellung seiner Forderungen für einen menschenwürdigen Strafvollzug. Beschrieben wird, wie seine Ideen in Süddeutschland rezipiert wurden. Schließlich verschafft das Buch den ersten Gesamtüberblick über die Strafvollzugsreformen in Baden, Bayern, Hohenzollern-Hechingen, Hohenzollern-Sigmaringen und Württemberg bis etwa 1860 sowie Howards Einfluss darauf.

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Vorwort

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John Howard wird in Deutschland – anders als im englischsprachigen Raum – fast nur noch in kriminalwissenschaftlichen Publikationen und einschlägigen sozialwissenschaftlichen Untersuchungen zum 18. und 19. Jahrhundert erwähnt. Mit der vorliegenden Arbeit, die im Frühjahr 2013 von der Juristischen Fakul- tät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg als Dissertation angenommen wurde, möchte ich dazu beitragen, Leben und Werk dieses bedeutsamen Philan- thropen und Sozialreformers bekannter zu machen. Deshalb enthält diese Unter- suchung Howards detaillierte Biografie, eine systematische Darstellung seines Werks, seiner Strafvollzugskonzeption sowie seines großen Einflusses auf die Strafvollzugsreformen besonders in Süddeutschland. Mein besonderer Dank gilt Herrn Professor Dr. Klaus Laubenthal, der diese Arbeit mit sachkundigem Rat und wertvollen Anregungen gefördert hat, mir aber die nötige wissenschaftliche Freiheit ließ. Ferner danke ich ihm für die rasche Begutachtung der Arbeit und ihre Aufnahme in seine Schriftenreihe zur Krimi- nalwissenschaft. Für sachdienliche Hinweise und die zügige Erstellung des Zweitgutachtens danke ich Herrn Professor Dr. Helmut Baier. Den Archiven und Bibliotheken, die mich beraten und mir Einblick in ihre Be- stände gewährt haben, danke ich ebenfalls. Schließlich bedanke ich mich von Herzen bei meinen Eltern, die mich stets unterstützt und gefördert haben. Ihnen ist diese Arbeit gewidmet. Stuttgart, im August 2013 Maximiliane Friederich

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