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Der Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren

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Maximilian Ohrloff

Überlange Verfahrensdauern stellen in dem Spannungsverhältnis zwischen zeitnahem Rechtsschutz und dem Gebot zur Achtung der richterlichen Unabhängigkeit seit jeher ein scheinbar unlösbares Problem in unserem Rechtssystem dar. Mit Einführung der gesetzlichen Regelung «Über den Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren» im Dezember 2011 hat der deutsche Gesetzgeber einen Rechtsbehelf normiert, der nunmehr den Grundsätzen effektiven Rechtsschutzes gerecht werden und das Dilemma überlanger Gerichtsverfahren eindämmen soll. Die Arbeit setzt sich kritisch mit der neuen Rechtsschutzregelung auseinander und geht dabei der Frage nach, welchen Einfluss die neue Regelung auf die Dauer deutscher Gerichtsverfahren haben wird.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ....................................................................................................................... XV Kapitel 1 Einführung ................................................................................................................................ 1 A. Anlass der Untersuchung ....................................................................................................2 B. Gang der Untersuchung ......................................................................................................5 Kapitel 2 Die Dauer gerichtlicher Verfahren in Deutschland und ihre Folgen ........................................ 7 A. Verfahrensdauer vor Zivilgerichten ....................................................................................7 B. Verfahrensdauer vor Verwaltungsgerichten .......................................................................8 C. Verfahrensdauer vor Finanz- und Sozialgerichten..............................................................9 D. Verfahrensdauer vor dem Bundesverfassungsgericht ......................................................10 E. Zwischenergebnis..............................................................................................................11 Kapitel 3 Der Anspruch auf angemessene Verfahrensdauer .................................................................. 15 A. Ansprüche aus einfachgesetzlichen nationalen Regelungen.............................................15 B. Ansprüche aus der Europäischen Menschenrechtskonvention .........................................17 I. Anwendungsbereich des Art. 6 Abs. 1 S. 1 EMRK ....................................................................17 1. Sachlicher Anwendungsbereich .............................................................................................17 a) Wortlaut ........................................................................................................................................... 17 b) EGMR Rechtsprechung................................................................................................................... 18 VIII 2. Persönlicher Anwendungsbereich ..........................................................................................20 II. Anwendungsbereich des Art. 13 EMRK....................................................................................20 III. Angemessenheit der Verfahrensdauer nach der Rechtsprechung des EGMR..........................21 1. Komplexität der Sache ...........................................................................................................22 2. Verhalten des Beschwerdeführers ..........................................................................................22 3. Verhalten der Behörden und Gerichte ....................................................................................22 4. Bedeutung der Sache für den Beschwerdeführer und Eilbedürftigkeit ..................................22 5. Gesamtwürdigung der verschiedenen Umstände ...................................................................23 C. Ansprüche aus dem Grundgesetz ......................................................................................23 I. Anwendungsbereich des Art. 19 Abs. 4 S. 1 GG ........................................................................23 II. Anwendungsbereich des Art. 2 Abs. 1 GG i. V. m. Art. 20 Abs. 3 GG ....................................25 III. Anwendungsbereich des Art. 103 Abs. 1 GG...........................................................................26 IV. Anwendungsbereich des Art. 101 Abs. 1 S. 2 GG....................................................................26 V. Angemessenheit der Verfahrensdauer nach der Rechtsprechung des BVerfG ..........................26 VI. Zwischenergebnis zu C. ............................................................................................................28 D. Ansprüche aus dem Recht der Europäischen Union.........................................................28 I. Charta der Grundrechte der Europäischen Union........................................................................29 1. Anwendungsbereich...

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