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Internetpredigten

Zur Sprache der Predigt in der globalisierten Welt

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Edited By Ulrich Nembach

Die globalisierte Welt entwickelte ihre eigene Sprache. Wie können Predigerinnen und Prediger in dieser Sprache predigen? Luther entwickelte für seine Zeit eine neue Sprache, das «Frühneuhochdeutsche». Wie predigen wir im 21. Jahrhundert angesichts der zahlreichen Sprachen, wenn es schon schwer geworden ist, die Menschen in ihrer Muttersprache zu erreichen? Das Internet als eine Erfindung der globalisierten Welt kann helfen, Menschen vom Norden Finnlands bis in den Süden Neuseelands, vom Süden Argentiniens bis in den Norden Kanadas anzusprechen. Aber wie macht man das? Die einzelnen Beiräge dieses Bandes und insbesondere das Buch in seiner Gesamtheit zeigen Wege dazu auf, wie neue Zugänge zu Menschen gefunden werden können.

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Ulrich Nembach: Internetpredigt

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9 Internetpredigt Ulrich Nembach Zusammenfassung Die Predigt weist eine erfolgreiche Geschichte von fast 2.000 Jahren auf. Doch zur- zeit geht die Zahl der Kirchenbesucher zurück. Der Grund dafür ist nicht ein Desin- teresse an der Predigt, sondern die Erwartung der Predigthörerinnen und -hörer un- terscheidet sich von früheren Generationen. Der Deutungshorizont ist von der Insti- tution Kirche auf die Einzelnen übergegangen. Dazu kommt, dass die gegenwärtigen Anforderungen an die Einzelnen in Familie, Schule, Beruf vielfältig sind und sich von denen früherer Generationen unterscheiden. Die globalisierte Welt fordert ihren Tribut. Zugleich bietet sie Chancen. Die Predigt muss darauf antworten, wie Luther, Paulus, Jesus in ihren Predigten und Reden auf ihre Zeit antworteten. Heute bietet dabei das Internet eine Hilfe als Produkt und Ausdruck der globalisierten Welt. Pre- digten im Internet erreichen jede und jeden in deren Heim und begleiten sie unter- wegs. Zugleich sind die Predigten im Internet eine Hilfe für die immer stärker ge- forderten Predigenden. Die seit Jahren steigenden Nachfragezahlen nach Internet- predigten belegen das. Abstract The sermon displays a successful history of nearly 2000 years. Currently, however, the number of church goers is declining. The reason for this is not a lack of interest in the sermon, but the expectations of the audience are different to those of former generations. The horizon of interpretation has shifted from the institution of the church to the individual. Furthermore, the challenges towards the individuals in fam- ily, school and profession are...

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