Show Less

Martyrium

Variationen und Potenziale eines Diskurses im Zweiten Jahrhundert

Series:

Nicole Hartmann

Ausgehend von der Annahme einer stark ausdifferenzierten Jesus-Bewegung bietet diese Studie eine dekonstruktive Lektüre von Texten aus dem zweiten Jahrhundert, in denen Hinrichtungen von Jesus-Anhängern als Martyrium überhöht werden. Sie konzentriert sich dabei auf die Aushandlungsprozesse christlicher Identität: in der Zuschreibung von Märtyrerautorität oder im Ausloten der Grenzen für eine Vorstellung von Märtyrern als Opfern – heilswirksames Selbstopfer versus Opfer der barbarischen Gegner. Der durch die Gewalterfahrung und in Auseinandersetzung mit innerchristlichen Widersachern gefärbte Gegnerdiskurs und die Affirmation der Bezeichnung Christiani bezeugen die (Selbst-)Konzeptualisierung der Autoren, ersten Leser und Hörer dieser Texte innerhalb des proto-orthodoxen Christentums.

Prices

See more price optionsHide price options
Show Summary Details
Restricted access

Danksagung

Extract

diese leicht überarbeitete Fassung meiner im Frühling 2011 am Religions- wissenschaftlichen institut der universität Erfurt eingereichten dissertation möchte ich mit einigen Worten des dankes übergeben. seit der ersten begeg- nung mit Prof. Jörg Rüpke und der sondierung der möglichkeit, eine religi- onswissenschaftliche arbeit zum frühchristlichen martyriumsdiskurs zu re- alisieren, war der austausch mit ihm stets von inspirierenden diskussionen, korrigierenden Einwänden und ermutigenden Gesprächen geprägt. Ebenso mit Prof. Katharina Waldner, die mir in diesen Jahren zu einer wichtigen wis- senschaftlichen und persönlichen Förderin wurde. Von der Parallelität un- serer beschäftigung mit „iggy, Poly & Co.“ konnte ich besonders profitieren. beider Vertrauen in meine Fähigkeiten hat mir immer wieder entscheiden- de impulse gegeben und war über meine arbeit hinaus von unschätzbarem Wert. Ein stipendium der Thüringer Landesgraduiertenförderung hat mir eine basis verschafft, die arbeit zu beginnen. Für ihre aufnahme in die Reihe Early Christianity in the Context of antiquity möchte ich den Herausgebern Prof. Jörg ulrich, Prof. david brakke und Prof. anders-Christian Jacobsen wie auch Richard breitenbach vom Peter-Lang-Verlag besonders danken; für ihre geduldige und sorgfältige bearbeitung des manuskripts danke ich herz- lich Frau beate Gienke. Großer dank gilt meiner Liebe Helmuth F. braun, der gleichzeitig mit dem beginn dieses Projekts in mein Leben getreten und in Höhen und Tiefen eine wichtige stütze geblieben ist. Was ich meinen Eltern Resi und Hans Josef Hartmann zu verdanken habe,...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.