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Kinder brauchen [Zwischen]Räume

Band 2. Noch ein Kopf-, Fuß- und Handbuch

Edited By Karlheinz Benke

Dieser zweite Band von Kinder brauchen [Zwischen]Räume versteht sich als ein Plädoyer für die Schaffung eines Rahmens bzw. zeigt Handlungsmöglichkeiten im selbstbestimmten, kindlichen (Er-)Lebensraum durch uns Erwachsene auf. Das Buch ist mit seinen Beiträgen nicht als Ratgeber, sondern vielmehr als Anreger zu sehen. Die hier geschilderten Beispiele dazu spiegeln weder ein Entweder-Oder, noch ein Schwarz-Weiß, sondern sind so bunt wie unsere Welt in ihren Facetten vielfältig ist. Im Mittelpunkt der verschiedenen Beiträge stehen stets kindliche Würde und Bedürfnisse, die – von unterschiedlichen Zugängen heraus – neue (räumliche) Perspektiven für den IQ und EQ des Kindes eröffnen können, vorausgesetzt, man gibt ihnen Zeit und lässt sie zu. Das Buch ist einmal mehr für Erwachsene in Beruf und Studium sowie für Eltern in ihrer Alltagspraxis gedacht, die offen sind für die Bedeutung von Räumen – und: die Qualität von [Zwischen]Räumen für Kinder.

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193 Thesen: Hand(v)erlesenes zu den [Zwischen]Räumen Verkürztes und Zitiertes (für Eilige und Bequeme) Kommunikationsräume Vor allem die jüngeren Kinder sind nahezu permanent Teil der Erwach- senenwelt. Ja, sie sind – da man sich ja nicht mehr zum Ort der Kom- munikation, dem Telefon, wegbewegen muss – physisch und thematisch mittendrin. Diese scheinbare Teilnahme an der Erwachsenenwelt täuscht nicht nur ein ‚Miteinander‘ vor, das sie nicht einlösen kann, sondern löst zugleich eine ganz wesentliche Grenze betreffend Gesprächsinhalten auf: Nämlich was für Kinderohren bestimmt ist und was nicht. Auf der anderen Seite leben wir Erwachsene Kindern gegenüber eine verstärkt ‚distanzierte Beziehung‘. Wie ich mit dem Kind spreche, hängt neben dem eigenen Menschenbild (autoritär, partnerschaftlich etc.) vor allem von der Situation an sich sowie der Befindlichkeit der Beteiligten ab, zwischen denen Kommuni- kation stattfindet. Und zwar auf verbaler wie non-verbaler Ebene. Nur wenn es den Erwachsenen selbst aber gut geht – so die Erkenntnis- se aus der Bindungsforschung – können sie in Stress-Situationen das notwendige Bauchgefühl entwickeln, das sie für einen kindgerechten, altersadäquaten und in idealer Weise reflektierten Gesprächskanal benötigen. Beobachtet man die Kommunikation mit Kindern im Alltag heute auf einer Metaebene, so kann man durchaus zu dem Schluss kommen, dass zwar sehr viel kommuniziert wird, aber zumeist oberflächlich. Im Alltag Vorbild zu sein, vollzieht sich nicht nur über den visuellen Kanal, sondern auch auf dem akustischen. Neben dem Sein und dem...

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