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Contending Forces

Romantraditionen amerikanischer Schriftstellerinnen, 1850-1900

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Sabina Matter-Seibel

Die Untersuchung zeigt eine kontinuierliche Entwicklung von Traditionslinien weiblichen Schreibens in den USA von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Ära der New Woman auf. Diese Übergangsphase ist von Contending Forces bestimmt: Die Autorinnen bewegen sich in einem Spektrum zwischen subversiver Nutzung des weiblichen Literaturkonstrukts der Domestic Novel für proto-feministische Zwecke und Protest gegen die bestehenden Beschränkungen sowie Abkehr von herrschenden kulturellen und literarischen Werten und Mustern. Die Analyse der 17 behandelten Werke verdeutlicht die verschiedenen Formen der Loslösung von der Ideologie der Separate Spheres, bei der Identitätsbildungen aufgrund von Gender, Class und Race aufgebrochen werden. Die Ermächtigung, die Frauen aus dem moralisch überhöhten Bild der True Woman ableiten, zeigt sich vor allem in der weiblichen Reformliteratur, im fürsprechenden Schreiben für Unterschicht und ethnische Gruppen. Schwarze Autorinnen nutzen das weibliche Literaturkonstrukt, um für die afroamerikanische Emanzipation zu kämpfen, das Format konterkariert jedoch die politischen Ziele der Werke. Zu Ende dieser Herstory weiblichen Literaturschaffens befreien sich die Autorinnen von den Restriktionen der Frauenliteratur, verzichten aber damit auch auf ihre reformerische Autorität.

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Danksagung

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Wie alle über Jahre verfolgten Buchprojekte hat auch diese ursprünglich dem Fachbereich Translation-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim als Habilitationsschrift vorgelegte Arbeit viele Förderer gehabt. Mein besonderer Dank gilt Prof. Dr. Dr. h. c. von Bardeleben, die als Inhaberin des Lehrstuhls für Amerikanistik mein Projekt stets engagiert gefördert hat. Als Professorin mit Kindern zu einer Zeit, als diese Konstellation noch eine Ausnahme darstellte, hat sie den jüngeren Mitarbeiterinnen die Möglichkeit der erfolgreichen Verbindung von Familie und Karriere vorgelebt. Dank eines Stipendiums des American Council of Learned Societies konnte ich ein Jahr an der Tufts University in Medford verbringen und genoss die großzügige Hilfsbereitschaft und anregenden Gesprächsrunden von Prof. Elizabeth Ammons. Stellvertretend für viele Bibliothekarinnen seien hier nur die guten Geister der Public Library in Boston und der Houghton Library an der Harvard University erwähnt. Beim Schreibprozess waren die regelmäßigen Forschungskolloquien unter der Leitung von Prof. von Bardeleben in Germersheim sehr hilfreich. Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre kritischen Kommentare und Anregungen. Meinem Kollegen Hr. Dr. Klaus Schmidt, dem nichts auf einer gedruckten Seite entgeht, möchte ich für abschließendes Korrekturlesen danken. Last, not least bin ich meiner Familie zu tiefem Dank verpflichtet. Mein Mann Gerald hat mich jederzeit unterstützt, obwohl er sich selbst in schwierigen Karrierephasen befand. Unsere Kinder Kathrin, Sebastian und Timo haben eingeschränkte Wochenenden und Ferien stets mit Humor genommen und sind schnell zu...

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