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Das Konzept des Continued Growth im Leben und Werk von Margaret Fuller

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Stefanie Rechtsteiner

Continued Growth lautet das Lebensprinzip Margaret Fullers. Der Nachweis der konsequenten Orientierung Fullers an diesem philosophischen Konzept wird in diesem Buch erstmals durchgängig und in vollem Umfang erbracht. Der interdisziplinäre Ansatz vereint im Rahmen einer breiten biografischen und textuellen Analyse die Darstellung geschichtlicher Ereignisse und Schauplätze als Fullers Handlungsbühne, die Klärung der einwirkenden philosophischen Strömungen als Basis ihrer Weltanschauung und die Eruierung einer Vielzahl literarischer Einflüsse als Vorbilder und Inspiration. Deutlich wird dabei auch, dass Fuller dieses nur in einem freiheitlichen Gesellschaftssystem umsetzbare Konzept als einen Prozess verstand, der nicht nur das persönliche Leben, sondern auch weltpolitische Entwicklungen einschließt, weshalb sie ihren eigenen Anspruch auf stete Weiterentwicklung und Optimierung ebenso auf gesellschaftliche Gruppen und zuletzt sogar auf ganze Nationen übertrug.
Die Arbeit wurde 2012 mit einem Preis der Blanke-Stiftung ausgezeichnet.

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6 Zusammenfassung der Arbeitsergebnisse

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Die Aufgabe der vorliegenden Studie war die Identifizierung und Analyse des Konzepts des Continued Growth in Fullers Leben und Werk. Dieses von Fuller selbst gesetzte Lebensziel des steten Wachsens und Werdens wurde in ihrem unablässigen Streben nach Selbstvervollkommnung ebenso wie in ihrem Wirken und in ihren Werken nachgewiesen. Zu diesem Zweck wurden zunächst die Ein- flüsse dargestellt, die dem Amerikanischen Transzendentalismus im Allgemei- nen und Fullers Leben im Besonderen zugrunde liegen. In den einführenden Ka- piteln wurden die philosophischen, literarischen und spezifisch transzendentalis- tischen Einflüsse detailliert behandelt. Dabei konnten einige für Fuller besonders bedeutsame philosophische Strö- mungen identifiziert werden. Dies waren zum Einen Strömungen, mit denen sie sich gezielt befasste, zum Anderen solche, die auf indirekte Weise auf sie ein- wirkten, indem sie ganz allgemein die transzendentalistische Weltsicht und Le- bensauffassung beeinflussten, die für Fuller prägend waren. Die Rolle der Auf- klärung sowie der ihr nachfolgende und auf ihr basierende Idealismus wurden in dieser Hinsicht ebenso wie die Einflüsse der Transzendentalphilosophie Imma- nuel Kants behandelt. Im philosophischen Kontext ist weiterhin Platons Vorstellung von der Ehe als Einheit zweier Seelen hervorzuheben, da dieser Gedanke des Dualismus Ful- ler als Ausgangspunkt für ihre Argumentation in Woman in the Nineteenth Cen- tury dient. Humanistische Bildungsinhalte, philosophische Entwürfe zur Er- kenntnistheorie, zum menschlichen Selbst, zur Seele und zu Gott spiegeln sich in den Schriften der Transzendentalisten und so auch in denen Fullers wider. Die intensive Auseinandersetzung mit dem menschlichen Selbst...

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