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Die Mehrlingsreduktion aus strafrechtlicher Sicht

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Katharina Hermannstaller

Die Arbeit untersucht die Strafbarkeit des partiellen Schwangerschaftsabbruchs bei Mehrlingsschwangerschaften (sog. Mehrlingsreduktion). Die Subsumtion der Mehrlingsreduktion unter die strafrechtlichen Regelungen der §§ 218 ff. StGB begegnet rechtlichen Schwierigkeiten. Probleme stellen sich bereits auf Ebene des objektiven und subjektiven Tatbestandes. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Rechtfertigungsmöglichkeit des Eingriffs. In verschiedenen Fallgestaltungen ist die medizinisch-soziale Indikation des § 218a Abs. 2 StGB einschlägig. Nach Auffassung der Autorin kommt im Einzelfall auch eine Rechtfertigung über den allgemeinen rechtfertigenden Notstand gemäß § 34 StGB in Betracht. Die Arbeit schließt mit Überlegungen zur Regelung der Mehrlingsreduktion de lege ferenda.

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Vorwort

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Diese Arbeit lag der Ludwig-Maximilians-Universita¨t Mu¨nchen im Sommersemester 2012 vor und wurde im Wintersemester 2012/2013 von der Juristischen Fakulta¨t als Dissertation angenommen. Literatur und Rechtsprechung sind auf den Stand von Ma¨rz 2013 gebracht worden; spa¨ter erschienene Literatur konnte nur noch vereinzelt beru¨ck- sichtigt werden. Zum Zeitpunkt des Erscheinens der Dissertation von Frau Irene Bru¨cher zum a¨hnlich gelagerten Thema im Jahr 2012 war das Manuskript der vorliegenden Arbeit inhaltlich bereits fertiggestellt; die Arbeit wurde nachtra¨glich noch eingearbeitet. Mein Dank gilt zuna¨chst meinem Doktorvater, Herrn Professor Dr. Ulrich Schroth, der die Arbeit bis zu ihrer Vero¨ffentlichung sehr engagiert betreut und mir dabei stets den notwendigen wissenschaftlichen Freiraum gelassen hat. Im Rahmen eines seiner Doktorandenseminare an der Venice International University in Venedig ist die Idee zum Thema dieser Arbeit entstanden. Herrn Professor Dr. Matthias Kru¨ger bin ich fu¨r die rasche Zweitkorrektur der Arbeit und stetige Unterstu¨tzung wa¨hrend der Promoti- on sehr verbunden. Frau Professorin Dr. Petra Wittig danke ich herzlich fu¨r das spon- tane Einspringen als Beisitzerin am Tag der mu¨ndlichen Pru¨fung und fu¨r die sehr an- genehme Pru¨fungsatmospha¨re. Des weiteren bedanke ich mich bei Herrn Professor Dr. Dr. h.c. Klaus Volk fu¨r die Aufnahme der Arbeit in die vorliegende Schriftenreihe. Die Arbeit wurde durch ein Promotionsstipendium der Hanns-Seidl-Stiftung aus Mitteln des Bundesministeriums fu¨r Bildung und Forschung gefo¨rdert. Fu¨r diese groß- zu¨gige Unterstu¨tzung, welche mein...

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