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Fremdes wahrnehmen, aufnehmen, annehmen

Studien zur deutschen Sprache und Kultur in Kontaktsituationen

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Edited By Barbara Hans-Bianchi, Camilla Miglio, Daniela Pirazzini and Irene Vogt

Was geht vor sich, wenn Menschen mit fremden Sprachen und Kulturen in Kontakt treten? Dieser Frage gehen hier Literaturwissenschaftler, Übersetzungswissenschaftler und Linguisten der Germanistik und Romanistik nach. Der Band gibt unter anderem Einblick in literarische Erfahrungen mit der «Fremdheit», Fragen von Kulturtransfer und transkultureller Textrezeption, in die «Erfahrung des Fremden» in der Übersetzung, die «Poetik der Übersetzung» und Probleme literarischer Übersetzung. Darüber hinaus behandeln die Beiträge Themen wie verschiedene Mehrsprachigkeitsszenarien und deren Auswirkungen auf die beteiligten Sprachen, kontrastive Korpusanalysen und schließlich kontrastive Wissenschaftssprachforschung und wissenschaftliche Intertextualität.

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Quartetti pericolosi. Laclos, Müller, Frears, Forman (Massimo Fusillo)

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16 Nähe der Disziplin zur außeruniversitären Berufswelt und die akademische Ver- ortung der Schreibtätigkeit Auswirkungen auf die Textprodukte haben. Das Thema der Fremde geht Thorsten Pohl anhand studentischer Texte zweifach an: In Schreiben mit fremden Texten. Zur Intertextualität im studenti- schen Schreiben ist selbstredend der Umgang mit fremden Texten Thema. Zu- dem wird betrachtet, wie akademische Novizen das für sie bislang fremde wis- senschaftssprachliche Handeln in Form von Referieren, Zitieren und Bibliogra- phieren (die „explizit kontrollierte Intertextualität“) erlernen. Die beschriebene Entwicklung wird schließlich in den Kontext der Ontogenese wissenschaftlichen Schreibens gestellt. Fremdes aufnehmen und dabei kennzeichnen?, dieser Frage geht Irene Vogt unter anderem auch mit Blick auf die aktuelle Plagiatsdebatte nach. In ihrem historisch angelegten Beitrag beleuchtet sie die Anfänge deutschsprachiger Wis- senschaft und analysiert eine Auswahl hodegetischer Schriften sowie schriftliche Zeugnisse wichtiger Gelehrter und Publizisten der Zeit. Ziel dabei ist, den Um- gang mit Fremdem zu betrachten, also Regeln und Praxis wissenschaftlicher In- tertextualität in der deutschsprachigen Wissenschaft des 18. Jahrhunderts aufzu- spüren. Tagung und Publikation wurden durch die finanzielle Unterstützung vonseiten des Deutsch-Italienischen Hochschulzentrums, des Dipartimento di culture comparate der Universität L’Aquila, der Universität L’Aquila, und der Zusam- menarbeit mit dem Dipartimento di studi europei, americani e interculturali der Universität „Sapienza“ in Rom sowie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms- Universität Bonn ermöglicht. Bei allen aufgeführten Institutionen möchten wir uns dafür herzlich bedanken. Barbara Hans-Bianchi, Camilla Miglio, Irene Vogt, Luca Zenobi...

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