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Vermögensbezogene Rechtspflichten der Betriebsräte gegenüber den Arbeitnehmern bei Wahrnehmung der gesetzlichen Beteiligungsrechte

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Maximilian Zoglmann

Die Mitbestimmung von Betriebsräten in Deutschland ist umfassend gestaltet. Viele unternehmerische Entscheidungen sind ohne Beteiligung des Betriebsrats nicht mehr möglich. Daneben eröffnen die Aufgaben und die besondere Stellung der Betriebsräte unterschiedlichste Einwirkungsmöglichkeiten auf die Rechtssphäre der Arbeitnehmer. Soweit hierdurch das Vermögen der Arbeitnehmer betroffen ist, stellt sich die Frage, ob und inwieweit die Betriebsräte besonderen vermögensbezogenen Rechtspflichten unterliegen. Diese Arbeit untersucht die Voraussetzungen und Ausgestaltung vermögensbezogener Rechtspflichten der Betriebsräte gegenüber den Arbeitnehmern in zivil- und strafrechtlicher Hinsicht.

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Inhaltsverzeichnis

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Literaturverzeichnis ........................................................................................... xiii 1. Teil: Einleitung ................................................................................................. 1 2. Teil: Rechtssystematische Einordnung und Voraussetzungen etwaiger Rechtspflichten ................................................................................... 5 A. Rechtspflicht im allgemeinen Sprach- und Rechtsgebrauch ............................ 5 B. Keine öffentlich-rechtliche Rechtspflicht .......................................................... 8 C. Zivilrechtliche Rechtspflicht ........................................................................... 12 I. Fehlen primärer Leistungspflichten im Sinne eines klassischen Schuldverhältnisses ............................................................... 13 II. Deliktisches Schuldverhältnis .................................................................. 17 III. Recht der Sonderverbindungen ................................................................ 18 1. Anerkannte Notwendigkeit der Sonderverbindungen .......................... 20 2. Begründung und Begrenzung zivilrechtlicher Sonderverbindungen ............................................................................ 21 a) Legitimationsansätze ....................................................................... 22 aa) Rechtsgeschäftliche und gesetzliche Begründungsansätze .......22 bb) Lehre vom besonderen (Sozial-)Kontakt ..................................25 cc) Lehre der Vertrauenshaftung .....................................................26 dd) Funktionaler Legitimationsansatz .............................................27 ee) Stellungnahme ...........................................................................28 b) Eingrenzungserfordernis und Lösungsansätze ................................ 29 aa) Systembezogene und systemautonome Ansätze .......................29 bb) Begrenzung auf geschäftlich-kommerzielle Beziehungen ........32 cc) Begrenzung auf rechtsgeschäftliche Beziehungen ....................35 (1) Selbstverantwortung als Korrelat rechtsgeschäftlichen Handelns (Privatautonomie) ..............36 (2) Gesetzessystematik als Anknüpfungspunkt einer Begrenzung auf rechtsgeschäftliche Kontakte ...........38 dd) Begrenzung auf rechtsgeschäftsähnliche Beziehungen .............40 ee) Stellungnahme zur Begrenzung zivilrechtlicher Sonderverbindungen ..................................................................41 viii (1) Rechtsgeschäftliches Handeln als unzureichender Anknüpfungspunkt für die Anwendbarkeit des allgemeinen Schuldrechts .............................................41 (2) Anerkannte Entstehungsgründe allgemeiner schuldrechtlicher Sonderbeziehungen .................................42 (3) Partielle Betrachtung bewusst fremdnütziger Geschäftsbesorgungen ........................................................44 (a) Geschäftsführung ohne Auftrag als Ausgangspunkt der Untersuchung gesetzlicher Entstehungsgründe .......45 (b) Entstehung eines gesetzlichen Schuldverhältnisses im Rahmen der GoA ......................................................46 (c) Fremdnütziges Tätigwerden in fremder Interessensphäre als besonderer Verantwortungsmaßstab .................................................48 (d) Klare Unterscheidbarkeit zum Deliktsrecht ..................49 (4) Begrenzung auf rechtsgeschäftsähnliche Kontakte...

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