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Die «Gläserne Decke»: Fakt oder Fiktion?

Eine literarische Spurensuche in deutschsprachigen Werken von Autorinnen

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Edited By Dolors Sabaté Planes and Marion Schulz

Die Metapher Gläserne Decke steht für Hindernisse, mit denen Frauen konfrontiert sind, wenn sie in ökonomischen wie alltäglichen Bereichen in klassische Männerdomänen einzudringen suchen, etwa Anspruch auf Führungspositionen erheben. Vor rund dreißig Jahren fassten Soziologen in den USA dieses Phänomen im wirtschaftlichen Bereich als glass ceiling. Die in diesem Band zusammengestellten Analysen literarischer Texte zeigen, wie das Phänomen der Gläsernen Decke das Alltagsleben von Frauen vom 18. bis ins 21. Jahrhundert auf differenzierte, häufig unterschwellige und erschreckend selbstverständliche Weise bestimmt. Gleichzeitig schaffen sich die untersuchten Autorinnen mit ihren autobiografischen Texten, Romanen, lyrischen und dramatischen Werken Freiräume und brechen tradierte Grenzen auf.

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Über die Autorinnen

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Berit Balzer Professorin für Germanistik an der Universidad Complutense Madrid, derzeit Fellow Researcher am Real Colegio Complutense Harvard. For- schungsschwerpunkte: Literatur des 19. und 20. Jhs. sowie Sprach wis- sen schaft. Publikationen aus dem Umfeld des Artikels zu diesem Band: Domesticidad y transgresión: Madame Bovary, Effi Briest y La Regenta, in: Investigación Franco-Española 9 (1993), pp. 57 -81; Feminismo y lengu- aje en Malina: el lento viaje al yo de Ingeborg Bachmann, in: Cuadernos de Investigación Filológica XIX-XX (1993-1994), pp. 151 -169; Casandra, entre mito y mujer, in: Actas del IX Simposio de la Sociedad Española de Literatura General y Comparada, I: La mujer: Elogio y vituperio I (1994), pp. 59- 65; Medea de Christa Wolf: la „otredad“ re-examinada, in: Inter Lit- teras 11 (2005), pp. 37 -53. Montserrat Bascoy laMelas Lehrbeauftragte des Romanischen Seminars an der Universität Mannheim. Mitarbeiterin am Forschungsprojekt „Judentum und Weiblichkeit: Literari- sche Darstellung problematischer Identitäten in der neueren deutschen Literatur“ (Universität Santiago de Compostela). Promotion über das Thema „Bettina von Arnim und die Konstruktion des Günderrode-Mythos in ihrem Roman ‚Die Günderode‘ (1840)“. Forschungsschwerpunte: Literatur der Ro- mantik und Schriftstellerinnen um 1800, Genderforschung. Publikationen: El discurso amoroso en „Die Günderode“ de Bettina von Arnim – Una revisi- ón del pensamiento romántico, in: Estudios Filológicos Alemanes, 4 (2004); Weibliches Schreiben und Exil im Werk Ingeborg Bachmanns (hrsg. von M. J. Domínguez u.a., 2002); Karoline von Günderrode y el ideal del amor...

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