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Die Bindung der Staatsanwaltschaft an die höchstrichterliche Rechtsprechung

Mit einem Vorwort von Ulfrid Neumann

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Luka Breneselovic

Die seit mehreren Jahrzehnten umstrittene Problematik der Bindung der Staatsanwaltschaft an die höchstrichterliche Rechtsprechung bei der Strafbarkeitsbewertung der Tat (BGHSt 15, 155) wird in der Studie als eine Frage der spezifischen Rollenverteilung im Strafverfahren aufgegriffen. Damit werden die älteren, mehr auf das Wesen der Staatsanwaltschaft fokussierten Standpunkte zu Gunsten einer funktionalen Analyse aufgegeben. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Herausarbeitung der für die einzelnen in der Literatur vertretenen Meinungen ausschlaggebenden Vorverständnisse gegeben. Die Studie enthält auch wertvolle rechtsvergleichende Hinweise, vor allem in Bezug auf das Verfahrensrecht in der Schweiz.

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Inhaltsverzeichnis

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Literaturverzeichnis ................................................................................................ Abkürzungen ............................................................................................................ § 1. Die Grundproblematik und der Gang der Untersuchung Ausgangspunkt: Die Bindung der Staatsanwaltschaft an die (ständige) Rechtsprechung ................................................................. Ausarbeitung der Grundproblematik: Die Befugnis der Staats- anwaltschaft zur autonomen Strafbarkeitsbewertung der Tat und weitere Gesichtspunkte .................................................................................... Gliederung der Untersuchung ...................................................................... § 2. Der Meinungsstand Überblick .......................................................................................................... Rechtstatsächliche Erhebung ........................................................................ Das ältere Schrifttum ..................................................................................... Beispiele ........................................................................................................... § 3. Streituntersuchung 1 (Argumente im Einzelnen) Die Stellungnahme der Rechtsprechung ..................................................... Einzelne Argumente der Rechtsprechung und Wissenschaft – kritische Darstellung nach Topoi .................................... 1. Legalitätsprinzip ...................................................................................... a) Die Wandlung des Legalitätsprinzips .............................................. b) Der organische Zusammenhang ...................................................... c) Abschließende Würdigung ................................................................ I. II. III. I. II. III. IV. I. II. 27 28 30 33 37 37 39 41 43 43 44 46 50 13 25 9 Inhaltsverzeichnis 2. Gewaltenteilungsproblematik ............................................................... a) Die Aufschlussfähigkeit des Gewaltenteilungsprinzips ................ b) Kontrolle ............................................................................................. c) Die Gewaltenteilung nach dem Grundgesetz (Art. 20 II, 92) .... d) Organadäquanz .................................................................................. e) Kernbereichsschutzlehre .................................................................. f) Abschließende Würdigung ................................................................ 3. Gleichheitssatz und Rechtseinheit ....................................................... a) Offene Ungleichbehandlungsgefahr und Einheit der Rechtsordnung ...................................................... b) Verdeckte Ungleichbehandlungsgefahr .......................................... 4. Selbstständigkeit der Staatsanwaltschaft ............................................. 5. Das „Prinzip einer doppelten Bejahung der Strafbarkeit“ ............... 6. Beispiel als Argument ............................................................................ § 4. Streituntersuchung II (Das Aufgreifen von Vorverständnissen) Vorverständnisse zu Bild, Tätigkeit und Rolle der Staatsanwaltschaft ......................................................................................... 1. Zwei Grundpositionen .......................................................................... 2. Der Hintergrund .................................................................................... 3. Spielarten der Vorverständnisse (besonders zur Gefahr des idealtypischen und prinzipen- geleiteten Denkens) ................................................................................. Rechtsmethodologische Vorverständnisse ................................................ 1. Das Subsumtionsdogma und ihre Gegner ......................................... 2. Die normative Unmöglichkeit der Staatsanwaltschaft die Strafbarkeit abschließend zu prüfen .................................................... 3. Methodologisches Vorverständnis in der Rechtsprechung .............. I. II. 51 51 56 57...

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