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AGB-Korrektur in Dauer- und Langzeitschuldverhältnissen

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Lorenz Sylvester Mitterer

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen ausnahmsweise eine Korrektur unliebsamer AGB erfolgen kann. Das Gesetz enthält – abgesehen von einzelnen spezialgesetzlichen Vorschriften, wie etwa im Versicherungsrecht – keine Regelungen zur Vornahme einer AGB-Korrektur. Gleichwohl kann insbesondere in längerfristigen Schuldverhältnissen ein Korrekturbedarf entstehen. Denn eine Beendigung des Schuldverhältnisses ist nicht selten für eine Partei mit erheblichen Einbußen verbunden. Außerdem sind Dauer- und Langzeitschuldverhältnisse schon aufgrund ihrer langen Laufzeit in besonderem Maße störungsanfällig, so dass eine AGB-Korrektur im konkreten Einzelfall erforderlich werden kann.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis .................................................................................. 17 Einleitung ....................................................................................................... 39 Erster Teil: Korrekturbedarf .......................................................................... 41 A. Erhöhter Korrekturbedarf in Dauer- und Langzeitschuldverhältnissen .... 41 I. Tatsächliche Gründe ........................................................................ 44 II. Rechtliche Gründe ........................................................................... 45 III. Langzeitkalkulationen ..................................................................... 46 B. Korrekturbedarf bei formularmäßigen Dauer- und Langzeitverträgen ..... 47 I. Risiken bei Dauer- und Langzeitschuldverhältnissen ..................... 47 II. Präventionscharakter von Korrekturen ............................................ 48 III. Unbillige Benachteiligung erst aus Zusammenwirken mehrerer Klauseln ........................................................................... 49 IV. Gesetzliche Wertungen ................................................................... 51 V. AGB-Korrektur durch den Kunden ................................................. 52 C. Zusammenfassung .................................................................................... 54 Zweiter Teil: Vertragsfunktionale Analyse der AGB-Kontrollmechanismen . 55 A. Erforderlichkeit einer AGB-Kontrolle ...................................................... 55 B. Systematik der gesetzlichen AGB-Kontrolle ............................................ 56 I. Einbeziehungskontrolle ................................................................... 57 II. Inhaltskontrolle ............................................................................... 58 1. Konkretisierung der unangemessenen Benachteiligung in § 307 Abs. 2 BGB .................................................................. 59 2. Kataloge der § 308 und § 309 BGB ............................................ 60 3. Transparenzgebot ........................................................................ 61 a) Zweck des Transparenzgebots ............................................... 61 aa) Rechts- bzw. Preisklarheit .............................................. 62 bb) Verhinderung einer Verschleierung der tatsächlichen Rechtslage ........................................... 62 cc) Keine ungerechtfertigten Beurteilungsspielräume zu Gunsten des Verwenders ............................................ 63 8 b) Anforderungen aus dem Transparenzgebot ........................... 63 4. Reichweite der Inhaltskontrolle, § 307 Abs. 3 BGB ................... 64 III. Ausübungskontrolle ........................................................................ 66 1. Erforderlichkeit eines zusätzlichen Korrekturmaßstabs ............. 66 2. Maßstab der Ausübungskontrolle ............................................... 67 a) Einseitiges Leistungsbestimmungsrecht ................................ 67 aa) Vorliegen eines einseitigen Leistungsbestimmungsrechts .......................................... 68 bb) Billiges Ermessen, § 315 Abs. 3 BGB ............................ 69 cc) Leistungsbestimmung durch Dritte, § 317 Abs. 1, § 319 BGB ................................................ 72 [1] Person des Dritten ..................................................... 72 [2] Zurechnung des Dritten zum Verwender .................. 73 [a] Rechtliche Abhängigkeit .................................... 74 [b] Wirtschaftliche Abhängigkeit ............................. 74 [c] Sphäre des Verwenders ...................................... 75 [d] Sonderfall: Kommission als bestimmungsberechtigte...

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