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Translationswissenschaftliches Kolloquium III

Beiträge zur Übersetzungs- und Dolmetschwissenschaft (Köln/Germersheim)

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Edited By Barbara Ahrens, Silvia Hansen-Schirra and Monika Krein-Kühle

Mit diesem Band liegt die dritte Ausgabe der Beiträge zum Translationswissenschaftlichen Kolloquium vor. Diese Einrichtung basiert auf der Zusammenarbeit des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz in Germersheim und des Instituts für Translation und Mehrsprachige Kommunikation der Fachhochschule Köln. Die insgesamt 15 im Band enthaltenen Beiträge gehen auf Vorträge zurück, die von 2010 bis 2013 an beiden Hochschulen gehalten wurden. Sie beziehen sich auf die folgenden Rahmenthemen: 1. Literarisches Übersetzen, 2. Pragmatik und Translation, 3. Translation und Ideologie, 4. Translation und Sprachkontakt, 5. Gerichtsdolmetschen, 6. Interkulturelle Kommunikation sowie 7. Maschinelle Übersetzung.

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Sebastian Stüker/Eunah Cho/Christian Fügen/Teresa Hermann/Kevin Kilgour/Mohammed Mediani/Christian Mohr/Jan Niehues/Kay Rottmann/Alex Waibel: Ein System zur automatischen simultanen Übersetzung deutscher Vorlesungen

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267 Sebastian Stüker/Eunah Cho/Christian Fügen/Teresa Hermann/Kevin Kilgour/ Mohammed Mediani/Christian Mohr/Jan Niehues/Kay Rottmann/Alex Waibel Ein System zur automatischen simultanen Übersetzung deutscher Vorlesungen 1 Einleitung Akademische Vorträge und Vorlesungen bieten häufig hochqualitative Informa- tionen und Inhalte, die von großem Wert für eine internationale Zuhörerschaft sind, deren Mitglieder sehr unterschiedliche Muttersprachen sprechen. Viele Vorträge und Vorlesungen erreichen oft nicht ihr gesamtes mögliches Publikum, weil die Sprachbarriere zwischen Vortragendem und manchen Zuhörern steht. Z. B. werden am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Vorlesungen in der Regel auf Deutsch gehalten. Deshalb müssen ausländische Studierende, die Vor- lesungen am KIT besuchen möchten, Deutsch lernen. Dabei müssen sie ein Sprachniveau erreichen, welches es ihnen nicht nur erlaubt, sich in alltäglichen Situationen verständlich zu machen, sondern das so hoch ist, dass sie die kom- plexen wissenschaftlichen und technischen Inhalte der Vorlesungen am KIT ver- stehen können. Am KIT nehmen deshalb ausländische Studierende ohne ausreichende Deutsch- kenntnisse an einem einjährigen Programm – dem Studienkolleg – teil, in dem u. a. auch Deutschkenntnisse und Kulturkompetenz vermittelt werden (vgl. KIT 2013). Unsere Erfahrungen in der Lehre zeigen allerdings, dass auch nach dem einjährigen Kurs die Deutschkenntnisse der ausländischen Studierenden nicht ausreichend sind, um mühelos der Lehre zu folgen. Diese Probleme, welche die Sprachbarriere erzeugt, spiegeln sich auch in schlechteren Prüfungsleistungen der ausländischen Studierenden wider. In wichtigen Situationen, in denen auch ausreichende finanzielle Mittel zur Ver- fügung stehen,...

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