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Kompetenzorientierung und Schüleraktivierung im Russischunterricht

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Edited By Anka Bergmann

Der Band beleuchtet das Konzept der Schüleraktivierung im Rahmen eines kompetenzorientierten (schulischen) Russischunterrichts aus verschiedenen Perspektiven: im ersten Teil geht es um die fachhistorische und bildungspolitische Positionierung der Schulfremdsprache Russisch sowie um die konzeptuellen Grundlagen von Kompetenzorientierung und Schüleraktivierung und deren Bezug zu den institutionellen Gegebenheiten des gegenwärtigen Russischunterrichts. Im zweiten Teil werden Handlungsfelder der Unterrichtspraxis reflektiert und wird der Blick darauf gelenkt, wie Lernprozesse in unterrichtlichen Arrangements initiiert und unterstützt werden können. Diese Beiträge basieren größtenteils auf vielfältigen Erfahrungen langjähriger Praktiker, Lehrplanentwickler und Lehrbuchautoren.

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Handlungsfelder kompetenzorientierten Russischunterrichts

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Elke Kolodzy Schüler für Russisch begeistern: aktivierende Methoden im Anfangsunterricht Russisch Методы активного обучения должны быть применены в обязательном порядке на начальном этапе обучения русскому языку как иностранному в гимназиях. К такому выводу приходит автор на базе детального описания как условий работы учителей иностранных языков в начальных школах Тюрингии, так и личностных данных учеников при переходе в гимназию. Активизация деятельности учеников, повышение их мотивации и самостоятельности – таковы цели педагогических действий и приёмов в рамках творческого и эффективного обучения русскому языку на начальном этапе. Достижению этих целей способствуют представленные упражнения и игровые задания, снабжённые рекомендациями на базе практической деятельности автора. 1. Begründung für den Einsatz aktivierender Methoden Um das Verständnis für die Notwendigkeit schüleraktivierender Methoden in der SEK I zu vertiefen, ist es wichtig, nach einer Situationsbeschreibung zum Fremdsprachenlernen in der Grundschule die Lernvoraussetzungen der Schüler nach dem Wechsel an eine weiterführende Schule zu benennen und diese um Beobachtungen aus dem Unterricht in der Klassenstufe 5/6 zu ergänzen. Hierzu werden Erfahrungen aus dem Tätigkeitsbereich der Autorin in einem Thüringer Gymnasium und als Fachberaterin herangezogen. 1.1 Fremdsprachenlernen an der Grundschule Die Thüringer Grundschulen haben verschiedene Fremdsprachenprofile, z. B.: • Englisch als 1. Fremdsprache ab Klasse 1, • Englisch als 1. Fremdsprache ab Klasse 3, • Rotationsmodelle zum Kennenlernen der 2. Fremdsprache ab Klasse 3, • Französisch als 2. Fremdsprache ab Klasse 3, • Selten Russisch, Spanisch, Italienisch als 2. Fremdsprache ab Klasse 3 bzw. 4. Diese unterschiedlichen Profile beeinflussen das Sprachenangebot an den Grund- schulen und die Fremdsprachenwahl in den weiterführenden Schulen. Oft ist es v. a. der Wunsch der Eltern, die bereits begonnene Fremdsprache fortzuführen. Elke Kolodzy94 Dementsprechend werden die weiterführenden Schulen, besonders Gymnasien, gezielt nach diesen Fremdsprachenangeboten ausgewählt. Die Qualität des frühen Fremdsprachenerwerbs hängt in entscheidendem Maß von der Qualifikation des Lehrerpersonals an den Grundschulen ab. So, wie Freude und spielerische Angebote die Schüler motivieren und neugierig auf weitere Sprachangebote bzw. auf die Fortführung der Sprache machen, so kann eine...

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