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Zukunftsmaschinen in der Chemie

Kernmagnetische Resonanz bis 1980

Thomas Steinhauser

Zukunftsmaschinen in der Chemie zeigt am Beispiel der kernmagnetischen Resonanz (NMR), wie elektronische Instrumente und die mit ihnen verbundenen Methoden zu einem Kerngebiet der modernen Chemie wurden. Den Leitfaden der Analyse knüpfen die Aktivitäten der Firmen Varian Associates (USA) und Bruker-Spectrospin (Deutschland/Schweiz). Das Netzwerk der NMR umfasste aber nicht nur diese Zentren der Instrumentenentwicklung, sondern dehnte sich immer weiter aus. Mit Hilfe vielfältiger Quellen werden wichtige Personengruppen, Institutionen und Ideen beschrieben, welche die NMR zu einem eigenständigen Wissensgebiet formten. Einigen der Akteure wurde in historischen Arbeiten bisher nur wenig Beachtung geschenkt, dennoch ist ohne sie die Entwicklung der modernen Chemie und Naturwissenschaft insgesamt kaum zu verstehen.

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Danksagung

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Nach dem Wechsel von der Chemie zur Wissenschaftsgeschichte hatte ich das Glück auf verständnisvolle und an der Chemie interessierte Lehrer zu treffen ohne deren Anregung und Hilfe diese Arbeit nicht entstanden, geschweige denn durchführbar gewesen wäre. Wesentliche Teile erstellte ich im von der DFG im Rahmen einer Forschergruppe geförderten Projekt „Innovationsnetzwerke im wissenschaftlichen Instrumentenbau in den USA und Deutschland, 1960-1980“ an der Universität Regensburg unter der Leitung von Prof. Carsten Reinhardt, auf dessen Vorarbeiten ich bauen und aufbauen konnte. Prof. Christoph Meinel, in Regensburg Lehrstuhlinhaber für Wissenschaftsgeschichte, nahm die er- reichten Ergebnisse als Dissertationsprojekt an und begleitete die Fertigstellung der Arbeit geduldig mit Rat und Tat. Beiden gilt hier an erster Stelle mein Dank. Weiter danke ich der DFG für ihre Unterstützung, ebenso dem Deutschen Museum in München, wo ich als Scholar in Residence meine Untersuchungen zu modernen spektroskopischen Methoden in der Chemie fortsetzen konnte, und dem Fritz-Haber-Institut in Berlin, das es mir ermöglichte nebenher die letzten Schreibarbeiten abzuschließen. Darüber hinaus gilt mein Dank allen, die mir konkret bei der Informationssuche geholfen haben, so den Mitarbeiterinnen des Bundesarchivs in Koblenz, den MitarbeiterInnen des Archivs und des Depots des Deutschen Museums, sowie den Herren Walter Pietrusziak und Peter Arends von der DFG-Geschäftsstelle in Bonn. Wertvolle Hilfestellung gaben auch die ehemaligen Bruker-Angestellten Bertold Knüttel und Manfred Holz, sowie der langjährige Bruker-Manager Toni Keller mit ihren Auskünften und Materialien zum „Innenleben“ der Firma Bruker-Spectrospin. Ihnen sei...

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