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Die Heldengalerie des Qianlong-Kaisers

Ein Beitrag zur chinesischen Porträtmalerei im 18. Jahrhundert

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Annette Bügener

Die Heldengalerie des Qianlong-Kaisers stellt die erste umfassende Dokumentation und Analyse eines in der chinesischen Kunstgeschichte zahlenmäßig absolut einmaligen, nicht mehr übertroffenen Bildprogramms dar. Hiermit wird erstmals eine systematisch vergleichende Arbeit über das Genre des Porträts verdienter Untertanen ( gongchenxiang bzw. gongchentu), womit in diesem Falle spezifisch Offiziersporträts gemeint sind, im 18. Jahrhundert vorgelegt. Bilder dieses Typs des verewigten Helden wurden – zumindest bis in die jüngste Vergangenheit – nicht ernsthaft als Kunstwerke betrachtet. Die Untersuchung behandelt in vier Themenkomplexen Tradition, Kontext der Werkgenese, Bildaufbau einschließlich Format- und Serienversionen sowie Funktion dieser außergewöhnlichen Bildgattung. Ein ausführlicher Werkkatalog und Tabellen im Anhang sowie ein separater Abbildungsteil auf der beiliegenden CD ergänzen die Studie.

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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort ........................................................................................................................9 Anmerkungen zur Schreibweise ......................................................................13 1. Einleitung ...........................................................................................................19 1.1. Thema ...........................................................................................................19 1.1.1. Die vier Serien ..................................................................................19 1.1.2. Provenienz .........................................................................................20 1.1.3. Bestand ..............................................................................................23 1.2. Bildtypus .......................................................................................................25 1.2.1. Zum Begriff der Heldengalerie ......................................................25 1.2.2. Terminologie .....................................................................................27 1.2.3. Zur Geschichte der chinesischen Porträtmalerei .........................28 1.3. Plan der Arbeit .............................................................................................29 1.4. Forschungsstand ..........................................................................................31 1.5. Methodik.......................................................................................................42 2. Tradition der Heldengalerie – Vorläufer und Epigonen ....................................................................................................45 2.1. Han- bis Tang-Zeit .......................................................................................47 2.1.1. Die Einhorn-Halle (Qilinge 麒麟閣) ..............................................51 2.1.2. Die Wolken-Terrasse (Yuntai 雲臺) ...............................................52 2.1.3. Die Eisnebel-Halle (Lingyange 凌煙閣) ........................................53 2.1.4. Porträtserien im Kleinformat .........................................................56 2.2. Song- bis Ming-Zeit.....................................................................................58 2.2.1. Der Palast der Glückverheißenden Numina (Jinglinggong 景靈宮) ...............................................................................................60 2.2.2. Die Halle des Südlichen Verdienstes (Nanxundian 南勳殿).......61 2.3. Qing-Zeit ......................................................................................................62 2.3.1. Die Halle des Purpurglanzes (Ziguangge 紫光閣) im 19. Jahrhundert ...........................................................................63 2.3.2. Die Popularisierung von Porträtserien im Holzschnitt ..............66 16 3. Werkgenese und der dazugehörige Personenkreis .............................73 3.1. Der Qianlong-Kaiser als Auftraggeber .....................................................73 3.1.1. Die Kolonialfeldzüge .......................................................................76 3.1.2. Herrschaftsideologie ........................................................................84 3.1.2.1. Chinesische Tugenden ......................................................89 3.1.2.2. „Manchuness” ....................................................................92 3.2. Porträtierte ....................................................................................................95 3.3. Verfasser der Gedichte und Kalligraphen ............................................. 100 3.4. Maler der kaiserlichen Hofakademie ..................................................... 102 3.4.1. Jesuitenmaler ................................................................................. 106 3.4.2. Chinesische Hofmaler .................................................................. 109 3.5. Zeitlicher Rahmen der Werkgenese ....................................................... 110 4. Bildkonzept ..................................................................................................... 117 4.1. Text-Bild-Verhältnis ................................................................................. 118 4.1.1. Würdeformel als antikes Bildzitat ............................................... 118 4.1.2. Zweisprachige Aufschrift ............................................................. 122 4.1.3. Lobgedichte als Spiegel qing-zeitlicher Herrschaftsideologie ..................................................................... 124 4.1.4. Siegel ............................................................................................... 128 4.2. Kopf-Körper-Dichotomie ........................................................................ 129 4.2.1. Gesicht ............................................................................................ 131 4.2.1.1. Physiognomie und Verismus ........................................ 133 4.2.1.2. Darstellungsmodus ......................................................... 143 4.2.1.3. Maltechnik ....................................................................... 144 4.2.2. Körper ............................................................................................. 148 4.2.2.1. Bewegung ........................................................................ 150 4.2.2.2. Pathos ............................................................................... 151 4.2.2.3....

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