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Die Heldengalerie des Qianlong-Kaisers

Ein Beitrag zur chinesischen Porträtmalerei im 18. Jahrhundert

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Annette Bügener

Die Heldengalerie des Qianlong-Kaisers stellt die erste umfassende Dokumentation und Analyse eines in der chinesischen Kunstgeschichte zahlenmäßig absolut einmaligen, nicht mehr übertroffenen Bildprogramms dar. Hiermit wird erstmals eine systematisch vergleichende Arbeit über das Genre des Porträts verdienter Untertanen ( gongchenxiang bzw. gongchentu), womit in diesem Falle spezifisch Offiziersporträts gemeint sind, im 18. Jahrhundert vorgelegt. Bilder dieses Typs des verewigten Helden wurden – zumindest bis in die jüngste Vergangenheit – nicht ernsthaft als Kunstwerke betrachtet. Die Untersuchung behandelt in vier Themenkomplexen Tradition, Kontext der Werkgenese, Bildaufbau einschließlich Format- und Serienversionen sowie Funktion dieser außergewöhnlichen Bildgattung. Ein ausführlicher Werkkatalog und Tabellen im Anhang sowie ein separater Abbildungsteil auf der beiliegenden CD ergänzen die Studie.

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Abb. 71-86 Kap. 3 Werkgenese

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Abb. 71 Karte: Größte Ausdehnung des Kaiserreichs der Qing nach der Encyclopaedia Universalis, Artikel „China (Reich der Mitte), Geschichte bis 1949“, S. 530. Aus: Welck/Wiezcorek 1997: 23, Abb. 18. Abb. 72 Karte: Xinjiang in der Qing-Zeit, ca. 1820 (S. 22, Karte 1). Aus Beyond the Pass: Economy, Ethnicity and Empire in Qing Central Asia, 1759-1864 von James A. Millward © 1998 vom Board of Trustees der Leland Stanford Jr. University. Alle Rechte vorbehalten. Mit freundlicher Genehmigung der Stanford University Press, www.sup.org Abb. 73 Jacques Philippe LeBas (1707-1783) nach einer Zeichnung von Giuseppe Castiglione (1688-1766), Einnahme eines Lagers in Gädän Ola. Blatt 2 aus einer Serie von 16 Blättern zur Illustration des sieg- reichen Feldzugs in Ostturkestan. (Frankreich) 1769. Kupferstich, 55,4 x 90,8 cm. Palastmuseum, Peking. Aus: Palastmuseum Peking 1995: 209, Nr. 131-2. Abb. 74 Augustin de Saint-Aubin (1736-1807) nach einer Zeichnung von Jean- Damascène Sallusti (gest. 1781), Der große Sieg von Qurman. Blatt 8 aus einer Serie von 16 Blättern zur Illustration des siegreichen Feldzuges in Ostturkestan. (Frankreich) 1770. Kupferstich, 55,4 x 90,8 cm. Palastmuseum, Peking. Aus: Palastmuseum Peking 1995: 212, Nr. 131-8. Abb. 75 Anonyme Hofmaler, Der große Sieg von Qurman. Bild 8 aus einer Serie von 16 Bildern zur Illustration des siegreichen Feldzuges in Ostturkestan. Qing-Zeit, datiert 1760. Fragment eines Tieluo-Bildes (rechte Hälfte), Tusche und kräftige Farben auf Seide, 366 x 388 cm. Museum für Völkerkunde, Hamburg, A 4577. © Museum für V...

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