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Souveränität als Gewährleistung der Interessen der Staaten

Völkerrechtliche und europarechtliche Aspekte

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Marta Barandiy

Die modernen internationalen Beziehungen zeichnen sich durch Prozesse aus, die zu starker Interdependenz der Staaten führen. Dadurch entsteht bei Staatsvertretern die Befürchtung, dass die Souveränität von Staaten langsam verlorengeht. Auch internationale Organisationen üben zuweilen Zuständigkeiten aus, die in der Völkerrechtstheorie als souverän betrachtet werden können; daher ist zu vermuten, dass diese Organisationen gegenüber den Mitgliedstaaten an Souveränität gewinnen. Das Thema der staatlichen Souveränität hat große Aktualität: Auch im Kontext der Euro-Krise und der Annahme des Sixpacks wird die Frage der Souveränität wieder aufgeworfen. Ziel der Untersuchung ist es herauszufinden, welche Rolle das Selbstbestimmungsrecht für den Staat spielt. Völkerrechtliche, europarechtliche Aspekte sowie praktische Möglichkeiten der Durchsetzung von Souveränität werden dabei untersucht.

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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort.................................................................................................................. 7 EINLEITUNG ..................................................................................................... 14 A. POLITISCH-RECHTLICHE GRUNDLAGE DER SOUVERÄNITÄT UND VÖLKERRECHT ................................................................................ 17 I. BEGRIFF, GESCHICHTE UND POLITISCH-RECHTLICHER INHALT DER SOUVERÄNITÄT ............................................................ 18 1. Notwendigkeit der Definition ................................................................. 18 2. Die bekanntesten Definitionen................................................................ 21 3. Die Geschichte des Begriffs der Souveränität ........................................ 24 4. Die Geschichte der Erscheinung der Souveränität ................................. 29 5. Die Volkssouveränität............................................................................. 32 6. Volkssouveränität und Staatssouveränität .............................................. 35 7. Das Recht auf die nationale Selbstbestimmung...................................... 39 8. Die Hoheitsrechte (souveräne Rechte).................................................... 42 9. Die Jurisdiktion ....................................................................................... 45 10. Die Eigenschaften der Souveränität........................................................ 45 11. Teilbarkeit versus Unteilbarkeit der Souveränität .................................. 46 12. Die Übergabe der souveränen Rechte..................................................... 47 13. Die Souveränitätsverwirklichung............................................................ 48 14. Die Souveränität als Existenzfähigkeit versus Souveränität als Handlungsfähigkeit ................................................................................. 49 15. Die Globalisierung, der Separatismus und die Souveränität .................. 50 16. Die ergänzte Definition der Souveränität ............................................... 51 17. Die Interpretationen der Souveränität nach David T. Llewellyn und Stephen D. Krasner im Kontext der „ergänzten Definition“ .................. 55 18. Übergang zum zweiten Unterkapitel ...................................................... 58 II. DIE SOUVERÄNITÄT DES STAATES UND DAS VÖLKERRECHT: DIE EINSCHRÄNKUNG, DER VERSTOSS UND DIE SOUVERÄNITÄTSVERWIRKLICHUNG .............................................. 59 1. Die Unabhängigkeit und Interdependenz der Staaten in der modernen Welt ......................................................................................................... 59 2. Das Völkerrecht bis zum XX. Jh. ........................................................... 60 3. Das allgemeine Gewaltverbot ................................................................. 62 4. Das Recht auf Selbstverteidigung........................................................... 63 5. Das Völkerrecht als Folge der Kriege..................................................... 64...

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