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Beiträge zur Sprechwissenschaft III

Ausgewählte Schriften zur Phonetik, Sprechkünstlerischen Gestaltung und Fachgeschichte- Herausgegeben von Eva-Maria Krech-

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Eva-Maria Krech

Hans Krech war der erste habilitierte Sprechwissenschaftler an der Universität Halle und der erste Hochschullehrer Deutschlands, der auf eine Professur Sprechwissenschaft berufen wurde. Anlässlich seines 50. Todestages (2011) wird eine Auswahl seiner Schriften in drei Bänden unter dem Titel Beiträge zur Sprechwissenschaft neu veröffentlicht. Sie verdeutlichen vielfältige Wurzeln heutiger sprechwissenschaftlicher Arbeit. Band III enthält Schriften zur Phonetik, zur Sprechkünstlerischen Gestaltung und zur Fachgeschichte. Einen Schwerpunkt bildet die Dokumentation seines Wirkens als Begründer der Orthoepieforschung an der Universität Halle. Eine Audio-CD ergänzt das Lehrbuch Einführung in die deutsche Sprechwissenschaft/Sprecherziehung durch Klangbeispiele.

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„Die gesprochene Sprache ist unser wichtigstes Kontaktmittel...“: - Vorwort der Herausgeberin -

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„Die gesprochene Sprache ist unser wichtigstes Kontaktmittel...“ - Vorwort der Herausgeberin - Der vorliegende Band III der Beiträge zur Sprechwissenschaft versammelt ausgewählte Schriften von Hans Krech zu den Themenbereichen: • Sprechkünstlerische Gestaltung, • Phonetik - Orthoepie, • Fachgeschichte und • Sprechwissenschaftlich-phonetische und sprechkünstlerische Grundlagen (Lehrmaterialien). Die Beiträge - alle entstanden zwischen 1954 und 1960 - sind schwerpunkt­ mäßig entsprechend diesen Teilgebieten angeordnet. Bei Hans Krech heißt es in der „Einführung in die deutsche Sprechwissenschaft / Sprecherziehung“ (1960, 10) zu Wesen und Aufgabe der Sprechwissenschaft: „Die gesprochene Sprache ist unser wichtigstes Kontaktmittel, wir benutzen sie ungleich häufiger als die Schrift. Das Gespräch umspannt unser Leben. Wo es endet, den anderen nicht mehr erreicht, steht das Leben in Gefahr. Das ge­ sprochene Wort belehrt, begeistert. Es hat (mittelbar) geschichtsbildende Kraft. Die Sprechwissenschaft will in der augenblicklichen Sprachsituation eines ge­ teilten Deutschlands die einheitliche Lautung des noch einheitlichen Schrift­ bildes, die vielfältiger landschaftlicher Verformung preisgegeben ist, hüten. In Fragen der Nation kann nur der Deutsche sprechen... Damit und im Erschließen sprachlicher Kunstwerke, in der Erhaltung der Berufsfähigkeit sprecherisch arbeitender Menschen bestätigt die Sprechwissenschaft ihre grundlegende ge­ sellschaftliche Bedeutung...“. An diesem Leistungsvermögen der Sprechwissenschaft ist Hans Krech in seinem wissenschaftlichen, pädagogischen, künstlerischen und therapeutischen Wirken orientiert. Es ist ein im weitesten Sinn soziales, kulturelles und auch 11 kulturpolitisches Anliegen, das er, von humanistischen Zielen geleitet, in einen umfassenden gesellschaftlichen Zusammenhang stellt. Dabei nimmt er hier, wie in einer Reihe weiterer...

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