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Dialogizität in der Argumentation

Eine multidisziplinäre Betrachtung

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Edited By Daniela Pirazzini and Anika Schiemann

Dieser Sammelband ist im Rahmen der Sektion Dialogizität in der Argumentation auf dem XXXII. Romanistentag in Berlin (September 2011) entstanden. Ziel war es, Vertreter unterschiedlicher Disziplinen zusammenzubringen, um Erkenntnisse und Methoden aus Argumentationstheorie, Linguistik, Philosophie und Rechtswissenschaft zusammenzutragen und für die Untersuchung der dialogischen Dimension von Argumentationen fruchtbar zu machen. Der Zusammenhang von Dialogizität und Argumentation wird von den Beiträgern auf vielfältige Weise analysiert und interpretiert. Dabei werden sowohl theoretische Ansätze zur Beschreibung dialogischer Elemente in argumentativen Texten vorgestellt als auch bestimmte sprachliche Phänomene untersucht, die auf pragmatischer, syntaktischer und lexikalischer Ebene als Indikatoren für Dialogizität fungieren.

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Einleitung

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Die in diesem Band zusammengestellten Beiträge sind im Rahmen der Sektion Dialogizität in der Argumentation: Formale und strukturelle Spezifika entstan- den, welche im September 2011 auf dem XXXII. Romanistentag in Berlin statt- fand. Ziel der Sektion war es – ganz im Sinne des Rahmenthemas „Romanistik im Dialog“ – Vertreter unterschiedlicher Disziplinen zusammenzubringen, wel- che sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit dem breiten Spektrum sprachlicher Phänomene zur Repräsentation dialogischer Bezüge in Argumentationen und deren Funktionen beschäftigen. Auf diese Weise ist ein Sammelband mit multi- disziplinärer Ausrichtung entstanden, der einen ersten Schritt darstellen soll auf dem Weg, die Erkenntnisse und Analysemethoden aus Argumentationstheorie, Kommunikationswissenschaft, Linguistik, Rhetorik und einzelnen Teilbereichen der Philosophie sowie der Rechtswissenschaft zusammenzutragen und fruchtbar zu machen für die Untersuchung der dialogischen Dimension von Sprache im allgemeinen und Argumentation im besonderen. Den Ausgangspunkt für die thematische Konzeption der Sektion bildet die Beobachtung der Interdependenz zwischen dialogischen und argumentativen Strukturen. Der Dialog als zentrales Prinzip der Kommunikation und als Grund- lage der menschlichen Interaktion insgesamt gilt damit gemeinhin auch als zen- trales Prinzip von Sprache an sich. Es wird in dem Zusammenhang nicht nur der grundsätzlich dialogisch ausgerichtete Charakter der Sprachverwendung fokus- siert, sondern auch die konstitutive Rolle des Dialogs für das Sprachsystem, was unter anderem in dem vielfach bemühten theoretischen Konzept der „Sprache als Dialog“ zum Ausdruck kommt. Innerhalb der abendländischen Tradition wird der Dialog im Zeichen der Platonischen Grundauffassung vom Denken als „Rede der Seele mit sich selbst“ (Platon,...

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