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Das Städelsche Testament sowie Mühlenbruchs Rechtsverständnis bei der Beurteilung des Beerbungsfalles

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Peter Kröll

Gegenstand der Arbeit ist der Streit über die Stiftung des Städelschen Kunstinstitutes und dessen Begutachtung durch Christian Friedrich Mühlenbruch, einem Pandektist in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Aus dem Rechtsfall entstanden das Städel Museum und die Frankfurter Kunsthochschule. Der Rechtsstreit beschäftigte eine Vielzahl von Gerichten und Rechtsfakultäten und gab Anlaß zu diversen Stellungnahmen. Ziel dieser Arbeit ist die Ermittlung von Mühlenbruchs Rechtsverständnis. Hierzu wird zunächst ein Überblick über den Rechtsfall sowie die historischen und rechtlichen Entwicklungen der Zeit, den Verlauf des Rechtsstreits und seine Kontroversen gegeben, um sodann Mühlenbruchs Argumentation bei der Beurteilung des Rechtsfalles auf evtl. Widersprüche zu untersuchen, seine Rechtsmethodik und sein Rechtsverständnis zu ermitteln.

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Zweiter Teil: Würdigung Des Rechtsstreits Und Der Auffassung Mühlenbruchs

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Anläßlich des Städelschen Beerbungsfalles und den damit verbundenen Rechts- streitigkeiten wurde eine Vielzahl von Rechtsauffassungen vertreten. Zur Wür- digung der Probleme des Städelschen Beerbungsfalles und zur Auseinanderset- zung mit den verschiedentlichen Rechtsauffassungen wird zunächst ein Über- blick über die zeitgenössischen Stellungnahmen (Seite 29 ff.: A Überblick über die zeitgenössischen Stellungnahmen) und sodann über die kontrovers betrachte- ten Aspekte des Rechtsfalles (Seite 170 ff.: B. Kontroversen des Rechtsfalles) gegeben. Anschließend wird eine kritische Auseinandersetzung mit der Auffas- sung Mühlenbruchs erfolgen. Hierbei sollen sowohl sonstige zeitgenössische Stellungnahmen berücksichtigt werden, als auch die Auffassung Mühlenbruchs anhand der historischen Rechtsquellen überprüft und rechtlich gewürdigt werden (Seite 212 ff.: C. Rechtliche Würdigung der Auffassung Mühlenbruchs). A. Überblick über die zeitgenössischen Stellung- nahmen Der Rechtsstreit veranlaßte zu einer Vielzahl von Stellungnahmen. Im Rahmen des Rechtsstreits wurden diverse Rechtfakultäten mit der Anfertigung von Urtei- len beauftragt, sowohl von Kläger- als auch von Beklagtenseite wurden diverse Rechtfakultäten mit der Erstellung von Gutachten beauftragt, welche überwie- gend in den Rechtsstreit eingebracht wurden. Schließlich veranlaßte der Rechts- streit auch außerhalb der gerichtlichen Verfahren zu Stellungnahmen. Um einen besseren Überblick über die zugrundeliegende Interessenlage zu ermöglichen, wird im Folgenden zwischen den gerichtlich veranlaßten Stellungnahmen (Seite 30 ff.: I. Stellungnahmen in den gerichtlichen Verfahren), den für die Klägersei- te erstellten Gutachten (Seite 48 ff.: II. Gutachten der Kläger) und solchen für die...

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