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Fördern durch Aufgabenorientierung

Bremer Schulbegleitforschung zu Lernaufgaben im Französisch- und Spanischunterricht der Sekundarstufe I

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Edited By Mark Bechtel

Gegenstand dieser Publikation sind Aktionsforschungsprojekte, bei denen Teams aus einer Lehrkraft und Studierenden Lernaufgaben für den Französisch- bzw. Spanischunterricht der Sekundarstufe I entwickelten, im Unterricht erprobten und unter einer praxisrelevanten Forschungsfrage empirisch untersuchten. Einleitend werden das Konzept der Lernaufgabe und die Qualifizierungsmaßnahmen erläutert, die die Teammitglieder zur Lernaufgabenentwicklung und zur Durchführung der Aktionsforschung durchlaufen haben. Die Ergebnisse zeigen, dass es sich lohnt, Aktionsforschung in die Lehreraus- und -fortbildung zu integrieren, um Theorie und Praxis stärker miteinander zu verbinden und Reflexionsprozesse anzuregen.

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II. Aktionsforschungsprojekte

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II. Aktionsforschungsprojekte Alina Kramer / Jenny Moller / Antje Peters Gestatten Lernaufgaben den Schüler/innen, auf ihrem Leistungsniveau zu arbeiten? 1. Einleitung Das Bremer Schulbegleitforschungsnetzwerk „Fördern durch Aufgabenorien- tierung“, an dem die Didaktik der romanischen Sprachen der Universität Bre- men, das Landesinstitut für Schule in Bremen (LIS) und vier Bremer Schulen beteiligt waren, setzte sich mit der Frage auseinander, inwieweit der Ansatz der Aufgabenorientierung dazu beitragen kann, die im Bremer Bildungsplan für den Französisch- und Spanischunterricht der Sekundarstufe I festgeschriebe- nen Kompetenzen zu fördern (vgl. Bechtel 2015b in diesem Band). Im Rahmen des Netzwerks wurde im Schuljahr 2009/10 von unserem Team, das sich aus drei Studentinnen des lehramtsbezogenen Master of Education Französisch der Universität Bremen und einer Französischlehrkraft zusammensetzte, in einer 7. Klasse einer Gesamtschule mit Französisch als zweiter Fremdsprache ein Akti- onsforschungsprojekt durchgeführt. Unser Erkenntnisinteresse bestand darin zu erfahren, ob Lernaufgaben, die dem Bremer Bildungsplan genügen, auch der Heterogenität des Leistungsniveaus der Schüler/innen gerecht werden (Janhsen/ Moller/Trandafir 2010b)1. Als Basis konzipierten wir eine Unterrichtseinheit im Umfang von zehn Doppelstunden, die aus drei Lernaufgaben bestand. Sie sollte der Förderung des Leseverstehens, des Hörverstehens und Sprechens sowie des Schreibens dienen; darüber hinaus sollte mit ihr der Umgang mit authentischem Material bzw. authentischen Situationen geschult werden (vgl. Janhsen/Moller/ Trandafir 2010a). Die Lernaufgaben wurden in Zusammenarbeit mit der Lehrkraft entwickelt; das Besondere des vorliegenden Projekts ist, dass die Studentinnen in Anwesen- heit der Lehrkraft die...

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