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Die Einheit des Johannesprologs

Eine philologische Untersuchung

Konrad Pfuff

In der neutestamentlichen Forschung hat die allgemein wahrgenommene Uneinheitlichkeit des Textes des Johannesprologs zu der communis opinio geführt, dass er aus der Überarbeitung eines vorgegebenen – ansonsten unbekannten – «Logos-Hymnus» entstanden sein müsse. Von dieser Hymnus-Hypothese wird in der vorliegenden Untersuchung abgesehen. Stattdessen wird der überlieferte Text von seinen «Ungereimtheiten» in philologischer Argumentation befreit. Heraus kommt ein Text, in dem Einleitung und Schluss formal und inhaltlich aufeinander zu komponiert und mit dem Mittelteil, den sie formal umschließen, inhaltlich verwoben sind. Die einheitliche Struktur dieses so rekonstruierten Prologs lässt sich sogar in der Struktur des Zeus-Hymnus des Kleanthes wiederfinden, der zugleich als Quelle für die Aussagen über den Logos in der Einleitung des Prologs erkannt wird.

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liche Einheit 58 2. Teil: Herkunft und Bedeutung des Logos - die thematische Einheit 69 A. Weisheitsliteratur des Alten Testaments 69 B. Der Logos im Zeus-Hymnus des Kleanthes 77 Die Leitlinie des Logos im Prolog 91 6Anhang 1: Chárin antì cháritos - Liebe gegen Liebe (16c) 98 Anhang 2: Zeus-Hymnus des Kleanthes Text griechisch-deutsch und weiterer Vergleich Johannes - Kleanthes 106 Literatur 117 Tafel 1 a-b: Der überlieferte Text - griechisch-deutsch 14-17 Tafel 2 a-b: Der rekonstruierte Text - griechisch-deutsch 42-45 Tafel 3: Chiasmus und Parallelismus in Einleitung und Schluss 57 Tafel 4: Inhaltliche Kohärenz des Mittelteils 59 Exkurs 1: Täufer-Episoden (6-8; 15) 60 Exkurs 2: Differenzen Prolog - Evangelium (Theobald) 93

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