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Die Stiftung

Jahreshefte zum Stiftungswesen - 6. Jahrgang 2012

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Bernd Andrick, Matthias Gantenbrink, Gerd Hellmig and Axel Janitzki

Der Verein «Fundare e. V., Gemeinnütziger Verein zur Förderung des Stiftungswesens» hat es sich zum Ziel gesetzt, zu einer aufblühenden Stiftungskultur in Deutschland beizutragen. Dazu sollen insbesondere die wissenschaftlichen und praktischen Grundlagen des Stiftens erforscht werden. Der Erfüllung dieser Aufgabe dient die Zeitschrift «Die Stiftung – Jahreshefte zum Stiftungswesen». Sie beinhaltet in ihrer sechsten Ausgabe vor allem die Vorträge, die auf dem von Fundare e.V. veranstalteten «6. Stiftungsrechtstag an der Ruhr-Universität Bochum» gehalten wurden. Darüber hinaus haben noch weitere Beiträge Aufnahme gefunden. Es werden nicht nur eingehend zivilrechtliche, sondern auch verwaltungs- und steuerrechtliche Problematiken des Stiftungsrechts beleuchtet. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den Gestaltungsmöglichkeiten mit Hilfe von Stiftungen.

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Aufgrund der vielschichtigen Struktur von Stiftungen eignet sich diese Rechtsfigur wie keine andere, den Willen einer Person auf lange Sicht zu verfes- tigen. Stifter vertrauen mit der Wahl der Stiftung dieser Rechtsform, die im Grundsatz „auf Ewigkeit“ angelegt ist. Sie bedienen sich dabei eines Rechtsge- bildes, das ihren Bedürfnissen und Vorstellungen über zielgerichtetes gemein- wohlorientierte Handeln Rechnung trägt und Garant für die Verwirklichung ih- res einmal gesetzten Stifterwillens ist. Sie bauen darauf, dass die Stiftung mit der ihrem Wesen intendierten Beständigkeit und Starrheit der unstetigen Le- benswirklichkeit und des damit einhergehenden ständigen Innovationsverlan- gens trotzt. Die geringe Flexibilität der Stiftung erweist sich zugleich als ihre Stärke, weil sie damit die Einhaltung des einmal gesetzten und sie beherrschen- den Stifterwillens und die darauf fußende Zweck-Mittelverwendung garantiert. Gleichwohl dürfen sich Stiftungen und ihre Organe nicht den Entwicklungen im Recht und in der Lebenswirklichkeit verschließen. Sie sollten deshalb im Rah- men des Möglichen anpassungsfähig sein und bleiben. Das erfordert, dass der gestalterische Rahmen bei Stiftungen im Innen- wie im Außenverhältnis im Sin- ne einer hohen Effizienz genutzt wird. Die Suche nach den Chancen und Gren- zen einer solchen Optimierung spiegelt sich in den vielfältigen Themen des 6. Stiftungsrechtstages wider. Prof. Dr. Bernd Andrick

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