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Die Stiftung

Jahreshefte zum Stiftungswesen- 5. Jahrgang 2011

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Edited By Bernd Andrick, Matthias Gantenbrink, Gerd Hellmig and Axel Janitzki

Der Verein «Fundare e.V., Gemeinnütziger Verein zur Förderung des Stiftungswesens» hat es sich zum Ziel gesetzt, zu einer aufblühenden Stiftungskultur in Deutschland beizutragen. Dazu sollen insbesondere die wissenschaftlichen und praktischen Grundlagen des Stiftens erforscht werden. Der Erfüllung dieser Aufgabe dient die Zeitschrift «Die Stiftung – Jahreshefte zum Stiftungswesen». Sie beinhaltet in ihrer fünften Ausgabe vor allem die Vorträge, die auf dem von Fundare e.V. veranstalteten «5. Stiftungsrechtstag an der Ruhr-Universität Bochum» gehalten wurden. Darüber hinaus haben noch weitere Beiträge Aufnahme gefunden. Es werden nicht nur eingehend zivilrechtliche, sondern auch verwaltungs- und steuerrechtliche Problematiken des Stiftungsrechts beleuchtet. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Veränder- bzw. Wandelbarkeit von Stiftungen.

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Vermögensverwaltung durch kirchliche Stiftungen – Vermögensanlage von Stiftungen – mit Anlagerichtlinien gut gerüstet (CHRISTIANE WICHT-STIEBER)

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Vermögensverwaltung durch kirchliche Stiftungen – Vermögens- anlage von Stiftungen – mit Anlagerichtlinien gut gerüstet CHRISTIANE WICHT-STIEBER I. Warum Anlagerichtlinien? II. Grundsätzliche Überlegungen III. Anlagerichtlinien als Grundlage für eine Betrachtung des Gesamtvermögens 1. Nachvollziehbares Handeln 2. Basisvorgaben IV. Rahmenbedingungen und Wünsche kirchlicher Stiftungen V. Leitfragen auf dem Weg zur Anlagerichtlinie VI. Inhalt und möglicher Aufbau einer Anlagerichtlinie VII. Umsetzung der Anlagerichtlinie VIII. Zusammenfassung, Fazit und Ausblick I. Warum Anlagerichtlinien? Stiftungen legen ihr Vermögen in einer Form an, die die Dauerhaftigkeit der Zweckerfüllung sicherstellen soll. Oberstes Ziel ist zumeist ein möglichst hoher Ertrag bei vertretbaren Risiken. Darin unterscheiden sich Stiftungen in keiner Form von anderen Anlegern. Ist eine Stiftung als Förderstiftung tätig, verwirklicht sie den Stiftungszweck durch Vergabe ihrer Mittel an Dritte, die dem Stiftungszweck entsprechende Vorhaben durchführen. Wenn die Stiftung selbst operativ tätig ist, müssen die verfügbaren Gelder ausreichen, um die eigenen operativen Tätigkeiten zu finan- zieren. Daher sollten Anlageentscheidungen nicht von zufälligen Gegebenheiten ab- hängen, sondern eine Struktur aufweisen, weil es in beiden Fällen erforderlich ist, in ausreichendem Maße Liquidität zu haben. Diese Notwendigkeit bestimmt die Rahmenbedingungen der Anlage, damit neben dauerhaftem und verlässli- chem Ertragszufluss das Stiftungskapital erhalten bleibt. Die Frage, wer solche Richtlinien erarbeitet und wer sie genehmigt oder zustimmend zur Kenntnis nehmen muss, klären die Stiftungsorgane. Christiane Wicht-Stieber ist Bankfachwirtin und für den Bereich Stiftungskoordination der Bank für Kirche und Diakonie eG...

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