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Die Stiftung

Jahreshefte zum Stiftungswesen- 2. Jahrgang / 2008

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Edited By Bernd Andrick, Gerd Hellmig, Axel Janitzki and Markus Schewe

Der Verein «Fundare e.V., Gemeinnütziger Verein zur Förderung des Stiftungswesens» hat sich zum Ziel gesetzt, zu einer aufblühenden Stiftungskultur in Deutschland beizutragen. Dazu sollen insbesondere die wissenschaftlichen und praktischen Grundlagen des Stiftens erforscht sowie der Erkenntnis- und Erfahrungsaustausch der im Stiftungswesen Tätigen gefördert werden. Die Zeitschrift «Die Stiftung – Jahreshefte zum Stiftungswesen» dient der Erfüllung dieser Aufgaben. Sie beinhaltet in ihrer zweiten Ausgabe vor allem die Vorträge, die auf dem von Fundare e.V. veranstalteten «2. Stiftungsrechtstag an der Ruhr-Universität Bochum» gehalten wurden. Aber auch darüber hinausgehende Aufsätze haben in ihr Aufnahme gefunden. Es werden nicht nur eingehend zivilrechtliche, sondern auch verwaltungs- und steuerrechtliche Problematiken des Stiftungsrechts beleuchtet, u.a. die Besonderheiten grenzüberschreitend tätiger Stiftungen.

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Begrüßung zum 2. Bochumer Stiftungsrechtstag am 18. Januar 2008

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Peter A . W in d e l * Sehr verehrte Mitglieder von Fundare, sehr verehrte Damen und Herren Refe- rentinnen und Referenten, meine Damen und Herren! In meiner Eigenschaft als Dekan der Juristischen Fakultät habe ich die große Ehre und die nicht minder große Freude, auch den zweiten Stiftungsrechtstag an der Ruhr-Universität Bochum eröffnen zu dürfen. Nachdem die Veranstalter dem Groll erfolgreich getrotzt haben, den die Götter in Gestalt des Orkans Kyrill auf den ersten Stiftungsrechtstag haben niederkommen lassen, sehen wir uns heute wohlbehalten in einem Kreise wieder, der sich gegenüber dem ersten Mal erfreulich vergrößert hat. Alle alten wie neuen Teilnehmer sind uns herzlich willkommen. Meine Damen und Herren, das Datum des 18. Januar ist geschichtsträchtig. 1701 hat sich Kurfürst Friedrich der Dritte von Brandenburg selbst zum Ersten, nämlich König in Preußen gekrönt. Wilhelm I. von Preußen war 1871 mitnich­ ten bescheidener, aber doch stilvoller. Denn er legte nicht gleich selbst Hand an, sondern ließ sich im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles zum Deutschen Kaiser proklamieren. Der Unbescheidenste von allen ist freilich der Dekan der Juristischen Fakultät, für den das Wichtigste am 18. Januar nicht der preußische Königstag darstellt, nicht die zweite Reichsgründung, ja nicht einmal der zweite Bochumer Stiftungsrechtstag, sondern vielmehr - der Geburtstag seiner Mutter. Dieser Geburtstag sollte uns allen zu denken geben. Denn meine Mutter ist mittlerweile in dem Alter, in dem man sich spätestens...

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