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Die Stiftung

Jahreshefte zum Stiftungswesen- 2. Jahrgang / 2008

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Bernd Andrick, Gerd Hellmig, Axel Janitzki and Markus Schewe

Der Verein «Fundare e.V., Gemeinnütziger Verein zur Förderung des Stiftungswesens» hat sich zum Ziel gesetzt, zu einer aufblühenden Stiftungskultur in Deutschland beizutragen. Dazu sollen insbesondere die wissenschaftlichen und praktischen Grundlagen des Stiftens erforscht sowie der Erkenntnis- und Erfahrungsaustausch der im Stiftungswesen Tätigen gefördert werden. Die Zeitschrift «Die Stiftung – Jahreshefte zum Stiftungswesen» dient der Erfüllung dieser Aufgaben. Sie beinhaltet in ihrer zweiten Ausgabe vor allem die Vorträge, die auf dem von Fundare e.V. veranstalteten «2. Stiftungsrechtstag an der Ruhr-Universität Bochum» gehalten wurden. Aber auch darüber hinausgehende Aufsätze haben in ihr Aufnahme gefunden. Es werden nicht nur eingehend zivilrechtliche, sondern auch verwaltungs- und steuerrechtliche Problematiken des Stiftungsrechts beleuchtet, u.a. die Besonderheiten grenzüberschreitend tätiger Stiftungen.

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Zum Mindestumfang anfänglicher Vermögensausstattung von Stiftungen und den Folgerungen für Vorrats-, Einkommens- und Sammelstiftungen

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Zum Mindestumfang anfänglicher Vermögensausstattung von Stiftungen und den Folgerungen für Vorrats-, Einkommens- und Sa mmelstiftungen M atth ias Ga n te n br in k ’ I. Die Vermögensausstattung als Teil des Stiftungsgeschäfts II. Anforderungen an die anfängliche Vermögensausstattung von Stiftungen III. Auswirkungen auf Stiftungen mit typischerweise geringem Anfangskapital 1. Die Vorratsstiftung 2. Die Einkommensstiftung 3. Die Sammelstiftung IV. Die Praxis der Stiftungsbehörden I. Die Vermögensausstattung als Teil des Stiftungsgesehäfts Schon vor der Reform des Stiftungszivilrechts im Jahre 2002 war weithin aner­ kannt, dass im Falle einer Stiftungserrichtung von Todes wegen (§ 83 BGB) die Vermögenswidmung zwingend durch das Stiftungsgeschäft zu erfolgen hatte1; für die lebzeitige Stiftungserrichtung sollte dagegen die bloße, wenn auch zuver­ lässige Inaussichtstellung einer Vermögenszuwendung ausreichen2. Letztere An­ sicht hat sich mit der Einführung des § 81 I 2 BGB erledigt3, mithin ist die Ver­ mögensausstattung der Stiftung nunmehr ausdrücklich zwingender Inhalt des Stiftungsgeschäfts4. Matthias Gantenbrink ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Deutsche Rechtsgeschichte, Bürgerliches Recht und Handelsrecht an der Ruhr-Universität Bo­ chum. 1 Siehe nur Schewe, Die Errichtung der rechtsfähigen Stiftung von Todes wegen, 2004, S. 151; Staudinger/Rawert, BGB, 13. Bearb. 1995, Vorbemzu §§ 80 ff Rn. 19 m.w.N. 2 Enneccerus/Nipperdey, Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts, 1. Hbd, 15. Auflage 1959, § 117 II. Fn. 10 (S. 719); Ebersbach, Handbuch des deutschen Stiftungsrechts, 1972, S. 18, 45; Flume, Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts, Bd....

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