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Linguistische Analyse innerbetrieblicher Metakommunikation

Implementierung eines Managementsystems für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit

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Melanie Howe

Die linguistische Analyse innerbetrieblicher Kommunikation in einem internationalen Aluminiumkonzern untersucht zum einen, nach welchen Maßstäben interne Primärkommunikation aus linguistischer Sicht als erfolgreich bewertet werden kann, und zum anderen, welche sprachwissenschaftlichen Methoden zur Bewertung der Qualität interner Primärkommunikation herangezogen werden können. Methodische Ausgangslage bildet die Annahme, dass es anhand innerbetrieblicher Metakommunikation möglich ist, zentrale Ebenen der unternehmensinternen Primärkommunikation zu erfassen bzw. zu rekonstruieren, zu beschreiben und aus linguistischer Perspektive hinsichtlich ihrer Qualität zu evaluieren. Das Grundgerüst der empirischen Analyse bildet die 3-Schritt-Methode zur linguistischen Analyse innerbetrieblicher Metakommunikation.

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5. Resümee und Ausblick

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In der Einleitung heißt es, dass innerbetriebliche Kommunikation nur dann als erfolgreich gelten kann, wenn sie die von Seiten der Unternehmensleitung vorgegebenen Kommunikationsziele auch erreicht. In diesem Sinne bildet der Faktor Erfolg – als ein wesentliches Qualitätskriterium innerbetrieblicher Pri- märkommunikation – den Ausgangspunkt des wissenschaftlichen Interesses der vorliegenden Arbeit: Die empirische Analyse der innerbetrieblichen Meta- kommunikation sollte am Beispiel der Einführung des Managementsystems EHS First untersuchen, 1) nach welchen Maßstäben interne Primärkommunikation aus linguistischer Sicht als erfolgreich bewertet werden kann und 2) welche sprachwissenschaftlichen Methoden zur Bewertung der Qualität interner Primärkommunikation herangezogen werden können. Methodische Ausgangslage bildete dabei die hypothetische Annahme, dass es anhand innerbetrieblicher Metakommunikation möglich sei, zentrale Ebenen der unternehmensinternen Primärkommunikation zu erfassen bzw. zu rekon- struieren, zu beschreiben und aus linguistischer Perspektive hinsichtlich ihrer Qualität zu evaluieren. Vor dem Hintergrund der damit abgesteckten Anforderungen an die empirische Analyse erfolgte in Kapitel 2 zunächst eine kurze Einführung in die unternehmensinternen Organisations- und Kom- munikationsprozesse sowie anschließend ein interdisziplinärer Einblick in die wissenschaftliche Forschung zur internen Unternehmenskommunikation. Im dritten Kapitel wurde schließlich das zur empirischen Analyse benötigte Instrumentarium entwickelt. Im Sinne des ersten Teils der oben ge- nannten Forschungsfrage wurden deshalb zunächst die folgenden drei Kriterien zur Bewertung des Erfolgs innerbetrieblicher Primärkommunikation (Erfolgskriterien) definiert: • Die praktische Umsetzung und die Sinnhaftigkeit einer Richtlinie oder Anweisung werden verstanden. • Die Sinnhaftigkeit einer Richtlinie oder Anweisung wird akzeptiert. • Die Richtlinie oder Anweisung wird konsequent...

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